Beiträge vom Juni, 2008

Ausstellungseröffnungen: 27. Juni 2008 – Zeichen im Wandel der Zeit und Gardens for Living: Illusion into Reality

Donnerstag, 26. Juni 2008 16:53

Im Rahmen des Themenjahres China in Dresden in China findet ab dem 27. Juni 2008 eine weitere Ausstellung in der Kunsthalle des Lipsiusbaus ihr zeitweiliges Heim. – Zeichen im Wandel der Zeit – Chinesische Tuschemalerei der Gegenwart. Am Samstag dem 28. Juni 2008 erhält man als Besucher die Möglichkeit eine ganztägige Vortragsreihe von Kuratoren und Künstlern der Ausstellung, moderiert von Dr. Adele Schlombs, Direktorin des Ostasiatischen Museum in Köln, mitzuerleben.

Ebenfalls eröffnet am 27. Juni, um 19:00 Uhr die Ausstellung – Chinese Gardens for Living: Illusion into Reality – in den Räumlichkeiten des Wasserpalais im Schloss Pillnitz. Wer beide Eröffnungen miterleben möchte, kann um 18:00 Uhr vom Georg-Treu-Platz, hinter dem Lipsiusbau mit Shuttlebussen den Weg nach Pillnitz antreten. Dies erfordert jedoch eine vorherige Anmeldung.

Zeichen im Wandel der Zeit:

27. Juni um 16:30Uhr

Kunsthalle im Lipsiusbau, Brühlsche Terrasse

Es sprechen

Prof. Dr. Martin Roth

Generaldirektor der Staatlichen Kunstsammlungen Dresden

Fan Di’ian

Direktor des National Art Museum of China, Peking; Kurator der Ausstellung

Mit einer Tuschekünstlerin Zhang Jianjun

Chinese Gardens for Living:

27. Juni um 18:00 Uhr

Schloss Pillnitz, Wasserpalais

Es sprechen

Prof. Dr. Martin Roth

Generaldirektor der Staatlichen Kunstsammlungen Dresden

Fan Di’ian

Direktor des National Art Museum of China, Peking; Kurator der Ausstellung

Prof. Dr. Erika Schmidt

Technische Universität Dresden Institut für Landschaftsarchitektur

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Bernhard Fellmann – Zeichnungen und Aquarelle

Dienstag, 24. Juni 2008 9:45

Von der Michelangelostraße über die Räcknitzhöhe, hin zur Bürgerwiese beim Großen Garten, zurück zum Wasaplatz, über Strehlen nach Gruna, hinunter zur Elbe und über die Neustadt direkt weiter zum Blauen Wunder – dies sind nur einige Stationen, die man erleben kann, wenn man die Ausstellung „Bernhard Fellmann – Zeichnungen und Aquarelle“ im Dresdner Kulturrathauses besucht.

Der 1904 in Breslau geborene Architekt lebte seit 1928 in Dresden. In den Jahren seines Ruhestandes – 1976 bis ’84 – hielt er das wiedererwachte Dresden in zahlreichen Aquarellen und Zeichnungen fest. Mit seinem Personalstil, der Schärfe mit Unschärfe und Abstraktion mit Detailtreue kombiniert, zeigen Fellmanns Werke ein urbanes Gesamtportrait, dass durch verschiedenste, anekdotische Szenerien ein lebendiges Dresden wiedergibt.

In erzählenden Blicken aus dem Fenster seiner Wohnung in Zschertnitz, geben die Bilder einen dokumentarischen Einblick in Dresdens Baugeschichte in der DDR. So wird manch jüngerer Betrachter vor den Bildern eine visuelle Zeitreise in die 1980er Jahre erleben und bewundernd feststellen, dass sich in den letzten 25 Jahren einiges verändert hat. Auch das ein oder andere Lächeln wird sich nicht verhindern lassen, denn Fellmann staffierte seine Stadtansichten mit zahlreichen, amüsanten Nebendarstellern aus. So winkt dem Betrachter ein Schornsteinfeger vom Dach eines Hauses in der Priesnitzstraße und ein Brautpaar lächelt aus einem Dresdner Motel verliebt.

Fazit: Dies ist nicht nur eine Ausstellung, sondern viel mehr ein Stadtrundgang, der in den 1970er und 1980er Jahren auf die Leinwand gebannt wurde, zwischen Dokumentation und Romantik.

Weitere Einblicke:

13.05.2008 – 11.07.2008; Amt für Kultur und Denkmalschutz, Foyer 3. Etage im Kulturrathaus, Königstr. 15; Mo. bis Do. 8:00 – 17:00 Uhr, Fr. 8:00 – 15:00 Uhr
Der Eintritt ist frei.
Der Zugang ist barrierefrei möglich (Aufzug).

Eine Ausstellung der Abteilung Denkmalschutz im Amt für Kultur und Denkmalschutz.

www.dresden.de

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STEPS of TIME – Zeitgenössische Kunst aus Aserbaidschan, 13.06. – 20.07.2008

Donnerstag, 12. Juni 2008 18:02

Im Rahmen des Kulturprogramms des Jahres von Aserbaidschan in Deutschland 2008 zeigen die Staatlichen Kunstsammlungen Dresden eine Ausstellung, die einen kleinen Einblick in die aserbaidschanische Kunst von der Sowjetzeit bis zur Gegenwart vermitteln möchte.

»Steps of Time« führt in drei kleinen Kapiteln verschiedene inhaltliche und formale Aspekte künstlerischen Schaffens zusammen. Am Beginn steht die Malerei, die in einigen Bildern der älteren Künstlergeneration exemplarisch vorgestellt wird. Unter der sowjetischen Herrschaft entwickelte sich trotz kultureller Repression eine Malerei mit landestypischen Merkmalen. In ihr vereinen sich die farbenfrohe Ornamentik der in Aserbaidschan traditionell bedeutenden Teppichkunst und Elemente der mittelalterlichen Miniaturmalerei mit neoabstrakten und neoexpressiven Strömungen in der internationalen Kunst der 1960er bis 1980er Jahre. Für das Projekt »UdSSR-Remix« haben einige Künstler ihre zwiespältigen Erinnerungen an die Sowjetunion zum Gegenstand einer künstlerischen Analyse gemacht.

Die sichtbaren und unsichtbaren Hinterlassenschaften des Sowjetregimes geben Hinweise auf persönliche Schicksale und kollektive Erfahrungen, die bis heute nachwirken. Schließlich richtet sich der Fokus auf die junge Kunstszene, die ganz selbstverständlich im internationalen Kontext agiert. Viele der aktuellen Arbeiten kreisen um Fragen der nationalen Identität und Tradition und verweisen auf die radikalen ökonomischen und gesellschaftlichen Umwälzungen im Zuge des politischen Wandels seit der Unabhängigkeit Aserbaidschans. Doch verhandelt werden nicht nur lokale oder regionale Spannungsfelder, sondern auch interkulturelle Erfahrungen, die für die jungen Künstler in Baku ebenso relevant sind wie in Moskau, London oder Berlin.

Öffnungszeiten: täglich 10–18 Uhr,
dienstags geschlossen

Besuchereingang: Residenzschloss,
Sophienstraße, 2. Obergeschoss

Eintritt: 3 EUR, ermäßigt 2 EUR,
Gruppen (ab 10 Personen) 2,50 EUR p.P.

Information und
Anmeldung von Führungen:

Tel. +49-(0)351-49 14 20 00
Fax +49-(0)351-49 14 20 01
besucherservice@skd-dresden.de
www.skd-dresden.de
Zur Ausstellung erscheint ein Katalog.

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Das Kunstfest vor dem Festspielhaus in Hellerau, 21. – 22.06.2008

Dienstag, 10. Juni 2008 10:39

70 internationale Künstler, Performer, Tänzer zeigen auf dem Platz vor dem Festspielhaus Hellerau Performances, Installationen und Shows zum Thema “Was ist das WERT”:

Die Wertedebatte ist ein Phantom, welches zyklisch auftaucht. Ob im Zuge von Migration und Gewalt, Wahlkampf, Familienpolitik oder den Auseinandersetzungen über das Verhältnis zwischen christlicher und islamischer Wertewelt, stets steht die mitunter gequält anmutende Suche nach Werten, die als Basis für soziales Einvernehmen und folglich für eine größere Anerkennung von Staat und Politik dienen könnten, im Zentrum. Aber je häufiger von Werten gesprochen wird, desto mehr verblasst die reale Bedeutung des Begriffs. Ziel innerhalb dieses Kunstfestes ist es, den WERT-Begriff als Projektionsfläche für eine künstlerische Begriffsbestimmung zu nutzen. Die einzelnen Beiträge versprechen subtile Einblicke in eine Wertewelt, in der sich künstlerischer Wert und Marktwert gleichermaßen lustvoll spiegeln.

So 22. Juni, 19 Uhr: Gespräch zum Thema “Vom zweifelhaften Mehrwert des Lebens” mit Petra Gehring, Ernst Peter Fischer und Carsten Ludwig

In einem öffentlichen Gespräch zum Thema „Vom zweifelhaften Mehrwert des Lebens“ mit Petra Gehring, Ernst Peter Fischer und Carsten Ludwig geht es unter dem Gesichtspunkt Was ist das WERT um die Frage nach einem neuen Menschenbild, um die Konstruktion des Humanen. Petra Gehring, Philosophie-Professorin an der TU Darmstadt, gab mit ihrem Buch Was ist Biomacht? Vom zweifelhaften Mehrwert des Lebens die Anregung für den Titel dieses Gesprächs. Sie sucht nach „ganz“ anderen Sichtweisen, die wir diskutieren möchten. Als weiteren Gast haben wir Ernst Peter Fischer eingeladen, Professor für Wissenschaftsgeschichte an der Universität Konstanz. Er studierte Mathematik und Physik in Köln sowie Biologie am California Institute of Technology. Mit seinem aktuellen Buch Die andere Bildung trägt Ernst Peter Fischer nicht nur im besten Sinne zu einer Popularisierung wissenschaftlicher Erkenntnis bei, er plädiert darin auch dafür, Wissenschaft als Kunst zu denken. Carsten Ludwig ist Theaterwissenschaftler und Regisseur und hat u.a. am Festspielhaus Hellerau das Projekt Golem I und II – von der Natur der Technik erarbeitet.

21. + 22.6.2008

ab 16 Uhr Performances | Installationen | Shows | Diskussionen

zum Thema: Was ist das WERT

ab 20 Uhr 45 WERT-FUßBALL EM Viertelfinalbegegnung

auf Großleinwand inklusive Fußballreporter-Karaoke

ab 23 Uhr Party

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Festspielhausgelände Hellerau

Karl-Liebknecht-Straße 56 • D-01109 Dresden

Eintritt: 12 / 10 Euro – Kartenvorverkauf: www.ticket2day.de

www.kunstforumhellerau.de

Eine Produktion des Europäischen Zentrum der Künste Hellerau

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Ein gerechter Platz für Friedrich August den Gerechten

Samstag, 7. Juni 2008 14:38

Der erste König Sachsens, Friedrich August der Gerechte, hat seine letzte Reise angetreten. Seit dem 29. Mai hat die Bronzeplastik von dem Bildhauer Ernst Rietschel einen neuen Standort zwischen der Hofkirche und der Freitreppe zur Brühlschen Terrasse.

Nachdem das Monument seit 1843 zunächst im Zwingerhof errichtet wurde, musste es wegen der 1924 begonnen Restauration des Zwingers einige Standortwechsel über sich ergehen lassen. 1929 probeweise vor dem Mittelrisalit der Gemäldegalerie postiert, beschloss man 1930 seine Versetzung vor das Japanische Palais. Erst zur Ehrung Rietschels an seinem 200. Geburtstag vor vier Jahren rückte die Plastik, die neben dem Japanischen Palais an einem „unauffälligen und seines Wertes unwürdigen Ort“ gestanden habe, so Prof. Dr. Ingo Zimmermann, Präsident der Sächsischen Akademie der Künste, wieder in den Blickwinkel der Dresdner Kunstkreise. „Die Beseitigung des Reiterdenkmals für König Albert im Jahre 1952 und die Zerstörung 1956 ermöglichte auf dem leeren Schlossplatz vor dem Ständehaus eine angemessene Aufstellung“, sagt der Architekt Klaus F. W. Tempel. Dort ist die nachdenklich thronende Statue des Königs nach monatelanger Restauration nun wieder zu bestaunen. (…)

Mehr zur Statue des ersten Königs von Sachsen erfahren Sie im Report auf kunstgeschichten-dresden.de

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„Die Farbe der Worte – Dresden elbabwärts“

Samstag, 7. Juni 2008 12:59

Mit der Veranstaltungsreihe „Die Farbe der Worte“ in der Kunstbibliothek Dresden wurde am Donnerstag die zweite Ausstellung dieser Art eröffnet. Unter dem Motto „Dresden elbabwärts“ stellt der Künstler Wolfgang Korn seine Werke mit einem ganz eigenem Blick auf die Stadt an der Elbe aus.

Mit einer literarischen Begleitung des Schriftstellers Michael G. Fritz wurde dieser Eröffnungsabend eingeleitet. Die bewusste Verbindung von Literatur und Kunst war besonders für die Kunstbibliothek wichtig, da somit der Zusammenhang zwischen diesen beiden kreativen geisteswissenschaftlichen Disziplinen mehr in den Vordergrund gerückt wird. So begleiteten zwei Auszüge aus Michael G. Fritz’ Werken das Gespräch mit dem Künstler.

Wolfgang Korn hat sich nach einem Studium an der Hochschule für Bildende Künste in Dresden durch Bilder einen Namen gemacht, die mittels der Drucktechnik Monotypie entstanden sind. Bei diesem Verfahren wird auf Glas-, Acryl- oder Metallplatten gemalt und anschließend direkt auf das Papier gedruckt. Daher lässt die Monotypie nur einen vollständigen Abdruck zu. Aus diesem Grund sind solche Drucke auch sehr selten zu finden, was eine zusätzliche Besonderheit der Ausstellung darstellt.

Obwohl der Ort der Kunstbibliothek „nicht für Ausstellungen geeignet ist“, so Korn, lädt die vergeistigte Atmosphäre der Räume zwischen hohen Bücherregalen erst recht zu einer ausgiebigen Vertiefung in die „Architekturporträts“ des Künstlers ein.

Zu sehen sind die Arbeiten noch bis Ende August. Dann soll die Reihe „Farbe der Worte“ mit einem weiteren Dresdner Künstler fortgesetzt werden.

Eintritt frei.

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