„Die Farbe der Worte – Dresden elbabwärts“

Mit der Veranstaltungsreihe „Die Farbe der Worte“ in der Kunstbibliothek Dresden wurde am Donnerstag die zweite Ausstellung dieser Art eröffnet. Unter dem Motto „Dresden elbabwärts“ stellt der Künstler Wolfgang Korn seine Werke mit einem ganz eigenem Blick auf die Stadt an der Elbe aus.

Mit einer literarischen Begleitung des Schriftstellers Michael G. Fritz wurde dieser Eröffnungsabend eingeleitet. Die bewusste Verbindung von Literatur und Kunst war besonders für die Kunstbibliothek wichtig, da somit der Zusammenhang zwischen diesen beiden kreativen geisteswissenschaftlichen Disziplinen mehr in den Vordergrund gerückt wird. So begleiteten zwei Auszüge aus Michael G. Fritz’ Werken das Gespräch mit dem Künstler.

Wolfgang Korn hat sich nach einem Studium an der Hochschule für Bildende Künste in Dresden durch Bilder einen Namen gemacht, die mittels der Drucktechnik Monotypie entstanden sind. Bei diesem Verfahren wird auf Glas-, Acryl- oder Metallplatten gemalt und anschließend direkt auf das Papier gedruckt. Daher lässt die Monotypie nur einen vollständigen Abdruck zu. Aus diesem Grund sind solche Drucke auch sehr selten zu finden, was eine zusätzliche Besonderheit der Ausstellung darstellt.

Obwohl der Ort der Kunstbibliothek „nicht für Ausstellungen geeignet ist“, so Korn, lädt die vergeistigte Atmosphäre der Räume zwischen hohen Bücherregalen erst recht zu einer ausgiebigen Vertiefung in die „Architekturporträts“ des Künstlers ein.

Zu sehen sind die Arbeiten noch bis Ende August. Dann soll die Reihe „Farbe der Worte“ mit einem weiteren Dresdner Künstler fortgesetzt werden.

Eintritt frei.

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Datum: Samstag, 7. Juni 2008 12:59
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