Die JUNGEN FREUNDE präsentieren:

Troubled Waters. 12 Stillleben aus der Fotosammlung Pinakothek der Moderne | Junge Freunde: Eintritt frei | Nichtmitglieder: Ausstellungseintritt 6 Euro | erm. 3,50 Euro | Gemäldegalerie Alte Meister, Theaterplatz | bis 11. Januar 2009

Vanilleeis und Rindfleischpastete frosten friedlich vor sich hin: der Blick in das Gefrierfach ist Teil der Serie „Troubled Waters” des amerikanischen Fotografen William Eggleston. Zu Gast in den Räumen der Gemäldegalerie Alte Meister, in der man klassische Stillleben z.B. aus der Zeit des Barock vortrefflich studieren kann, greift die Fotoausstellung der Galerie Neue Meister das klassische Genre auf und zeigt etwas andere „Stillleben” zeitgenössischer Fotografen:

Befremdlich ruhig und gleichzeitig merkwürdig vertraut liegt der Flur auf einem Foto Thomas Demands da – er hat den Ort 1:1 aus Papier und Pappe nachgebaut. Reale Häuserblocks in Chicago zeigt Thomas Struth in seinen Fotos; stimmungsvolle und rätselhafte Räume und Gegenstände begegnen uns bei Peter Fraser, Dan Graham oder Lidwien van de Ven. Sigmar Polke traktierte seine Negative und Abzüge mit Kaffeesud, experimentierte mit Spülmittel-entstanden sind Werken, die subjektive und ungewohnte Ansichten auf das Alltägliche, auf Gegenstände, Räume und Situationen ermöglichen und dem Stillleben überraschende Aktualität verleihen. Wer Lust hat, sich näher mit den Stillleben-Fotografien auseinanderzusetzen, ist herzlich eingeladen, an einem Seminar teilzunehmen, das Ulrich Bischoff,  Direktor der Galerie Neue Meister, anbietet: 15. und 22. Oktober,  5. und 26. November, 10.  Dezember und 7. Januar 2009, jeweils 15 Uhr in der Ausstellung.

Seminar in der Ausstellung | Anmeldung: gwendolin.kremer@skd.museum

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Exklusiv für die Jungen Freunde der SKD!

Samstag | 22. November | 14 Uhr | Junge Freunde: Eintritt frei | Nichtmitglieder: Ausstellungseintritt 3 Euro | erm. 2 Euro | Josef-Hegenbarth-Archiv | Calberlastraße 2

Künstler-Gespräch in der Ausstellung: Jana Morgenstern. Steine.

Arbeiten auf Papier

An der nördlichen Küste Rügens hat die Dresdnerin Jana Morgenstern ein ganz besonderes Motiv für sich entdeckt: Steine.  Seit 2006 lassen die rundgeschliffenen, grau-braunen Kiesel die Künstlerin nicht mehr los. Sie zeichnet ihre Konturen, schabloniert die Umrisse, mal in Zeichnungen, mal in Druckgraphiken.

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Datum: Dienstag, 14. Oktober 2008 21:46
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