Griechisch, römisch oder gotisch? Überlegungen zum Antikenstudium in der französischen Skulptur um 1200

tudresden-winckelmannVortrag Prof. Dr. Dr. h.c. Peter Kurmann, Fribourg


Freitag, 26. Juni 2009, 18.30 Uhr
Hörsaalzentrum, Bergstraße 64, HS 2

Wie nie zuvor im Mittelalter lehnte sich die Kunst der Steinbildhauer derart eng an Vorbilder der Antike an wie in den Bauhütten der gotischen Kathedralen um die Wende vom 12. zum 13. Jahrhundert. Das ist um so erstaunlicher, als genau in dieser Zeit das System der gotischen Architektur – sozusagen der Antipode der klassischen Baukunst der Antike – zur vollen Reife gelangte. Ist das ein Widerspruch? Wie kam dieses Verständnis für die Skulptur der Antike zustande? Kannten die Bildhauer der Hochgotik nicht nur römische Vorbilder, sondern vielleicht auch solche der griechischen Klassik? Welche Rolle spielte die „antikische“ Phase der Zeit um 1200 innerhalb der Geschichte der gotischen Kunst? All diesen Fragen soll im Verlauf des Vortrags nachgegangen werden.

Der Vortrag findet im Rahmen der Johann Joachim Winckelmann-Vorlesungen der TU Dresden statt, die gemeinsam vom Institut für Kunst- und Musikwissenschaft, der Kulturstiftung des Freistaates Sachsen und den Staatlichen Kunstsammlungen Dresden veranstaltet wird.

Entnommen von : tu-dresden.de

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Datum: Dienstag, 23. Juni 2009 11:37
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