Programm-Ankündigung 4. OSTRALE-Wochenende /// Finissage

OEXTR_Rob-SweereNoch eine reichliche Woche, dann schließt die OSTRALE’09 ihre Tore. Am letzten Wochenende gibt es noch einmal ein umfangreiches Veranstaltungsprogramm (OSTRALE.xtra).

Die OSTRALE hat es geschafft, sich mit Ihrer ’09er Ausgabe neu zu erfinden. Neben der stringenteren Setzung von Schwerpunkten im Gefüge der Großausstellung ist mit der klaren Bündelung des Veranstaltungs- und Performance-Programms unter dem Label “OSTRALE.xtra” ein zusätzlicher Besuchermagnet entstanden. Das bevorstehende Abschlusswochenende wartet noch einmal mit einer Reihe hochkarätiger Kunstevents auf.

Eine außergewöhnliche Kunstaktion wird der niederländische Künstler Rob Sweere zum Abschluss der OSTRALE’09 organisieren. Sein “SilentSKYproject” versammelt an unterschiedlichsten Orten der ganzen Welt Menschen, die dann als Gruppe liegend in eine stille Kommunikation mit dem Himmel treten. Bei jeder dieser Aktionen entsteht ein Foto, so dass die Serie von Aufnahmen immer größer wird – das Projekt läuft bereits seit 2004. Zwanzig dieser mehrere Quadratmeter großen Arbeiten sind während der OSTRALE’09 zu sehen. Am 6. September, dem Abschlusstag der Ausstellung, wird ein neues Werk hinzu kommen, es entsteht direkt vor Ort im OSTRALE-Zentrum. Über 100 Dresdner haben die Chance, an der Aktion teilzunehmen und so Teil eines weltweiten Projektes zu werden. Das Dresdner Bild wird dann wie die Vorgängeraufnahmen auf Weltreise gehen, in anderen Ausstellungen zu sehen sein, an anderen Orten, auf anderen Kontinenten. Wer gerne mitmachen möchte, der sollte sich um 14.30 Uhr mit einer Decke oder einem großen Handtuch an der Hauptkasse der OSTRALE melden (Sozialtrakt, am Messeparkplatz 2).

P R O G R A M M

FREITAG, 4. September 2009:

16, 18, 20 Uhr:

Tonlast // Henry Friedrich (key, git, bass, PC), Thomas Hofmann (git), Arend Zwicker (drums, samples) // Konzert // open air

20 Uhr:

Nebel-Leben // Marcel Leemann, Physical Dance Theater (CH) // Tanz

ab 20 Uhr:

Der Warst // Simon Schäfer // 72-stündige Audio-Visuelle-Performance

21 Uhr:

Stillleben Herr mit Kätzchen // Martin Sommer // Theater // open air

22 Uhr:

du haszt basz? // ARTISAR (Detlef Schweiger, Eric Heyde) // Konzert

23 Uhr:

Tarentatec //Christian Döpping (git, voc), Johannes Döpping (dr, voc), Patrick Köhler (b, voc), Lars Mäurer (organ), Jonas Reinhardt (voc) Konzert // open air

ab 23 Uhr:

tanzbar // DJ Spunky & DJ Tiny // Party

SAMSTAG, 5. September 2009

ab 14 Uhr:

Der Warst // Simon Schäfer // 72-stündige Audio-Visuelle-Performance

20 Uhr:

Schlaglicht // Iris Sputh, Michael Vorfeld // Licht-Klang-Peformance

21 Uhr:

DuoDezim // Diethard Krause, Stefan Jaenicke // Konzert mit Cello und Gitarre

22 Uhr:

Nebel-Leben // Marcel Leemann, Physical Dance Theater // Tanz

20-24 Uhr:

Gualaceo // Eleonora Gehrisch (voc), Georg Wieland Wagner (Vibraphon, Marimba, Piano, voc)
Sina Fehre (Fretless- / Kontrabass, voc), Karla Pfützenreuther (dr) // PERCUSSIONKonzert

ab 23 Uhr:

tanzbar // DJs High:Finesse // Party

SONNTAG, 6. September 2009

11 Uhr:

Frühstückssalon // Brunch im Kunstzentrum & Konzert

ab 12 Uhr:

Der Warst // Simon Schäfer // 72-stündige Audio-Visuelle-Performance

14, 16, 18 Uhr:

Lapanchina // Rolf Dennemann – artscenico // Tanzperformance // open air
Choreographie von Rieke Steierl mit Noriko Melchior, Conny Kepper und Rieke Steierl

14.30 Uhr:

Silent Sky Project // Rob Sweere // Briefing der Teilnehmer

16 Uhr:

Silent Sky Project // Rob Sweere // Performance, Fotoaufnahme vor dem OSTRALE-Zentrum

18 Uhr:

Die Rose Jenseits der Straße // Rainer König, Katja Langnäse // Pantomime-Vorstellung

I N F O  OSTRALE.xtra

Die OSTRALE’09 verbindet ein klassisches Ausstellungsformat mit einem gattungsübergreifenden Veranstaltungsprogramm. Alle performativen Elemente der Ausstellung werden dabei im Vergleich zum letzten Jahr schärfer gebündelt und zeitlich auf die Wochenenden konzentriert. Unter dem neuen Label “OSTRALE.xtra” findet man die Darbietungen der Bereiche Performance, Tanz, Theater, Live-Literatur, Film und Musik. Sie werden als solche auch gesondert kommuniziert, dazu gibt es einen eigenen Programmflyer und eine detaillierte Übersicht auf der Webseite.
Ein “Klassiker” aus dem vergangenen Jahr wird wieder neu aufgelegt – die familientauglichen Frühstücks-Salons an den Sonntagen, bei denen entspannt gebruncht und dann zur Kunstbetrachtung übergegangen werden kann. In Kooperation mit dem Programmkino Ost werden am 2. September ausgewählte Kurz- und Animationsfilme gezeigt. Damit finden erstmals  Veranstaltungen der OSTRALE auch außerhalb des Ostrageheges statt.

T O N L A S T

OEXTR_TonlastTONLAST ist ein experimentelles Soundprojekt aus Dresden, das im eigenen Stage-Truck durch das Land zieht und meist mit weiteren, avantgardistischen Gruppen bei Kunstevents oder Festivals unter freiem Himmel andockt. Ein schwer verdaulicher, zäh angerichteter Noise-Brocken.Stilistisch frei ? zwischen, Alternativ-Metal, Hard-Freestyle, Industrial-Jazz und Noise-Core, stark orientiert an improvisatorischen Strukturen. Die Performance ist stilistisch dehnbar und wandelbar je nach Anlass und Stimmung, z.B. über längere Zeiträume durch live präparierte Echtzeit-Signal-Wandler oder z.B. extreme Geräuschschichtungen. Die klassische Instrumentalbesetzung des Metal oder Doom bleiben dabei aber als solide Säulen stehen.

M A R C E L   L E E M A N N

OEXTR_Marcel-Leemann_nebel_1_b300Tänzer: Azusa Nishimura, Silvya Rijmer, Ismael Oiartzabal, Marie-Caroline Hominal, Emma Ribbing, Christos Strinopoulos, Mariusz Jedrzejewski, Joshua Monten

Marcel Leemann Physical Dance Theater produziert emotionales und physisch anstrengendes Tanztheater. Leemanns Arbeiten sind unerwartet roh, leidenschaftlich und auch humorvoll. Tanztheater, das herausfordert. Seine Arbeiten beruhen auf strukturierten Improvisationen mit einer klaren Tanztechnik Leemanns. Kollaborationen mit DJs, VJs, Komponisten und Schriftstellern runden die wiedererkennbaren Choreographien ab. Marcel Leemann Physical Dance Theater arbeitet mit einem festen Kern von exzellenten Tänzerinnen und Tänzern.

Der Nebel dämpft auch die akustische Wahrnehmung. Im dichten Nebel entsteht ein anderer Klangraum, beinahe eine Hörspielsituation. Der Nebel ist ein helles Dunkel. In diesem Umfeld werden sich die acht PerformerInnen bewegen. Gemeinsam mit Choreograph, Autor und Musiker begeben sie sich auf die Recherche. Geben Dinge preis, oder nicht, wahrnehmbar oder nicht. Im Nebel kann geschehen, was man bei klaren Sichtverhältnissen nicht oder anders kontrolliert tun würde. Der Nebel birgt ein Paradoxon: Im Eingehülltsein liegt die Möglichkeit der Offenbarung. Im Nebel liegt mehr Phantasie als bei Klarsicht. Im Nebel eingebettet, liegt neben der gespannten Wachsamkeit auch das Vertrauen in die ureigene Wahrnehmung und den Instinkt. Dass Nebel im Deutschen rückwärts gelesen Leben ergibt, ist eine spannende Koinzidenz.

D E R   W A R S T

OEXTR_der-warst_tanzhauswarstlive_b300Seit 2000 macht Simon Schäfer unter dem Namen “der Warst” Musik mit einem Laboratorium aus modifizierten elektronischen Instrumenten, Effektgeräten und Kinderspielzeugen. Diese Geräte wurden nach einem Verfahren, das sich “circuit-bending” nennt, umgebaut. Hierbei werden interne Datenleitungen über neu hinzugefügte Tasten, Schalter und Regler während des Betriebs kurzgeschlossen. Dies ermöglicht weitreichende, semi-chaotische Eingriffe in die erzeugten Signale und ein breites Spektrum an musikalischen Verwendungen. Im Jahr 2007 erweiterte sich das Projekt um bildgebende und -verarbeitende Hardware wie Super Nintendos, Videomischpulte und ähnliches, welche auf dieselbe Art bearbeitet wurden. Von 2003-2006 bestritt Schäfer eine monatliche Veranstaltung im Offenbacher Club Rotari, die sich “Noiselounge” nannte. Die Besonderheit hierbei war, dass er den kompletten Abend über die Musik live improvisierte. Die Beschaffenheit seiner Instrumente ermöglichte es ihm, sich jedes mal aufs Neue auf eine Forschungsreise zu begeben, die ein weites Feld zwischen melodiösen Passagen und ohrenbetäubendem Lärm abdeckte. Durch die Zeitspannen von bis zu 5 Stunden konnte er zudem mit anderen musikalischen Strukturen experimentieren als bei einem 45-minütigen Konzert. Für die Ostrale wird er dieses Konzept wieder aufgreifen, allerdings in deutlich erweiterter Form: Zunächst in zeitlicher Hinsicht – die Performance wird sich über 72 Stunden erstrecken. Zusätzlich zur Musik werden auch Visuals live erzeugt. Es entsteht ein Film, von dem jeder einzelne Zuschauer nur seinen persönlichen Bruchteil mitbekommt, weil er in seiner Gänze nicht (oder nur sehr schwer) erfassbar ist.

M A R T I N   S O M M E R

Ein Poet zurückgezogen in seine Bücherwelten auf der Suche nach dem kreativen Prozeß, sucht, erzählt, spricht, philosophiert mit sich mit dir?? Tanzt zwischen Bühne und Publikum, solistische Glanzleistung.

A R T I S A R

Bass Borderline SynDrones
Artisar zelebrieren die ambivalente Wirkung und Wahrnehmung tieffrequenter Bassläufe auf das Gehör und vielmehr auf den gesamten Körper, denn diese Frequenzgänge werden bei einem entsprechenden Schalldruck, der mittels einer speziellen Anlage im Performance-Raum der OSTRALE erzeugt wird, mit der gesamten Körperoberfläche ?gehört?. Je nach persönlichem Empfinden wird dabei der Bass-Sound als angenehm oder bedrückend oder oft beides gleichzeitig wahrgenommen. Darauf spielt der Titel an, wie auf den Paralleleinsatz von zwei spezifischen Bass-Modulen mit dem kuriosen Namen ?du hast?. Die seltenen, von einer russischen Firma gebauten Komponenten erzeugen ganz besonders knarzige Bass-Sounds, wie sie etwa bei Rammstein, John Zorn, Sunn O u. a. zum Einsatz kommen. Zum Klangverlauf wird eine oszillographische Projektion gezeigt, welche die Amplitude der Frequenzgänge von der unhörbaren nur körperlich wahrnehmbaren Bass-Zone bis zu den höher exaltierten Drones der finalen Gitarreneskapaden visuell veranschaulicht.

D U O   D E Z I M

Zwei Musiker – zehn Saiten. Als DuoDezim widmen sich Stefan Jaenicke (Gitarre) und Diethard Krause (Violoncello) der Komposition eigener Musik, deren Stil sie als “Kammer-Weltmusik” bezeichnen. Stefan Jaenicke absolviert z.Zt. ein Studium “Gitarre Weltmusik” und “JazzRockPop” an der HfM Dresden. Diethard Krause legte an derselben Hochschule gerade sein Diplom ab und absolviert nun ein Konzertexamen an der HMT Rostock.

T A R E N T A T E C

Transparent emotional organic noise minus rock
Aus hypnotischen Sessions enstand ein Sammelsurium unterschiedlicher Songstrukturen mit Elementen aus Postrock, Noise, Stoner, Elektronika und Jazz, zwischen Breitwandsound und Minimalismus, zwischen instrumentalen Kurzgeschichten und Rock’n'Roll, zwischen Momentaufnahme und Dampfwalze, neue Wege innerhalb der Rockmusik werden gesucht.

I R I S   S P U T H   &   M I C H A E L   V O R F E L D

Geheimnisvoll wird ein Spalt geöffnet zum Laboratorium: Im Farbrausch der Lichter werden Schlaglichter an Wände geworfen, die Performer werden zu Hüllen längst vergessener Phantasien. Diese Grenzüberschreiter sind beide fasziniert von in Lumen umgesetzten elektrischen Strömen und Auswirkungen von Schlagrhythmen auf den menschlichen Körper. Lauschend einer Erzählung aus Tanz, Licht und Schlagschatten, mal fragmentarisch, dann doch überleitend, verbinden die dichten Beats der Perkussion die feingliedrigen, den Raum greifenden Bewegungsabläufe der Tänzerin. Besucher werden entführt in eine Traumwelt, die anderes vergessen lässt …
Die Tänzerin Iris Sputh und der Perkussionist / Lichtperformer Michael Vorfeld bewegen sich seit Jahren in experimentellen Bereichen ihrer Genres. Seit 2004 haben sie diesen PerformanceAbend entwickelt, der sich stets in neuen Räumen wandelt; ein immer währendes Spiel mit den gegebenen Möglichkeiten. Der Umgang mit dem Raum ist beiden Künstlern wichtig. In dieser Performance benutzt Michael Vorfeld ein weit gefächertes Sortiment unterschiedlicher Lichtquellen wie Projektoren, Glühlampen, Leuchtstoffröhren, Neonlicht, Taschenlampen, Leuchtkästen etc. Die elektrischen Impulse werden musikalisch benutzt und mit einem selbst entworfenem Saiteninstrument und Perkussionsinstrumenten ergänzt. Die Führung und Setzung des Lichts geschieht weitgehend manuell und ist stets einsehbarer und nachvollziehbarer Bestandteil der Performance. Es entstehen unterschiedliche Licht Situationen, die die räumliche Wahrnehmung und die atmosphärische Wirkung immer wieder neu definieren. Innerhalb dieser, sich ständig neu generierenden Räume, bewegt sich Iris Sputh mit ihrem tänzerischen sehr eigenen Bewegungsduktus und entlockt Diesen zusätzliche Ebenen des Kryptischen oder architektonisch Figurativen. Ein Spiel mit sehbaren Fragmenten des Körpers und getanzten Raumlinien. Gegenseitig beeinflussen sich die Akteure in der Wahl ihrer Mittel. Mal rhythmisch dicht und bewegungsdynamisch, mal fast nur ein Rest von Klang und Stille.

L A P A N C H I N A

Der Genuss des “Rumhängens” kann auch zur süßen Qual werden, von der man sich schwer lossagen kann. Unbemerkt vergeht die Zeit und man sagt sich: ” I hang around for another round”. Drei Tänzerinnen sind wie Kokons mit einer Parkbank verbunden. In ihrem Ich verwoben, beginnen sie, sich hinaus in die Welt zu werfen. Ihre Haut ? wie elastischer Stoff – hält sie jedoch in Kontakt mit ihrem Ausgangspunkt, zieht sie zurück, lässt sie wieder und wieder versuchen, sich zu befreien.

G U A L A C E O

Faszination im Geiste einer Welt – Musik, die zum Tanzen und Lauschen bedingungslos verführt. Ein ganz eigener Zauber erfasst die Menschen bei der Musik von GUALACEO. Leidenschaft, Rhythmus und Melancholie wirken suggestiv und unmittelbar. Die deutsch – galizische Sängerin Eleonora Gehrisch, deren intensive Stimme an eine Roma – Sängerin erinnert, weiß um die Brücke zwischen den Kulturen. Zentral stehen Georg Wieland Wagners Kompositionen nach Texten des peruanischen Poeten César Vallejo. Lange Reisen durch den Subkontinent, sowie die intensive Beschäftigung mit indo-amerikanischer Literatur haben ihn eine kongeniale musikalische Sprache finden lassen. Erweitert wird das Programm durch Songs, die im Arrangement von GUALACEO die ORTE UNSERER ERDE zum Klingen bringen. In spanischer, zapotekischer, französischer, englischer, hebräischer, türkischer und Sprache läßt die Sängerin ihrem Temperament freien Lauf. Begleitet wird sie von dem Jenaer Percussionisten Kay Kalytta, dem Dresdner Georg Wieland Wagner – an Marimba und Piano – sowie Udo Hemmann aus Weimar, der an Baß, Gitarre und als Sänger gleichermaßen zu begeistern weiß.

R A I N E R   K Ö N I G   &   K A T J A   L A N G N Ä S E

Eine nonverbale Geschichte mit dem Pantomimen Rainer König und Katja Langnäse. Als flotte Schmetterlinge, behäbige Raupen und Schneckenpärchen verknoten, paaren, tanzen und berauschen sie sich miteinander. Katja Langnäse spielt mit Temperament, Leidenschaft und Ironie Verführerinnen und Verführte, Verruchte und Sitzengelassene.

A L E X A N D R A   W E G B A H N

OEXTR_alexandra-wegbahnMit dem dritten Teil des Zyklus ?werden – sein ? vergehen? findet die Raumarbeit ?Kopfschutz? ihren Abschluss. Durch Entfernen der Papierkuben aus der Rinderhalle wird bewusst in den Ausstellungsbetrieb eingegriffen. In einer Prozession werden die Papierteile zum Open Air Gelände vor dem Sozialtrakt gebracht, um dort rituell entzündet zu werden.
In den letzten Stunden vor Ende der Ostrale wird die Künstlerin in den Ausstellungsbetrieb eingreifen, um die beiden Papierkuben ihrer Arbeit ?Kopfschutz? aus der Ausstellungshalle mit Hilfe vieler Mitwirkender zu entfernen, zusammenfalten, auf den Parkplatz vor dem Haupteingang zu tragen, auseinanderzufalten und zu positionieren, mit farbiger Brennpaste in selbst erdachten Formen zu bestreichen und dann zu entzünden.
Die Raumcollage ?Kopfschutz? wird durch die einzelnen Phasen zum Zyklus mit Betonung auf den temporären Aspekt. Im Prozess der Verwandlung wird die Arbeit würdevoll behandelt, indem sie wie in einer Zeremonie getragen, platziert, vorbereitet und dem Feuer übergeben wird. Sie liefert noch einmal Bilder um dann in ihrer Transformation materiell reduzierter zu werden.

www.ostrale-zentrum.de

Bild 1: Rob Sweere: silentSKY project #29, Gangjin City Hall 
Bild 2: Tonlast, Multimedia-Truck 
Bild 3: Marcel Leeman (Physical Dance Theater)
Bild 4: Der Warst
Bild 5: Alexandra Wegbahn: "Kopfschutz" 
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Datum: Samstag, 29. August 2009 15:58
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