Beiträge vom August, 2010

Schrottkarrenkino – das ganz besondere Filmereignis in der Oberlausitz

Donnerstag, 19. August 2010 17:42

30 Schrottkarren, 8 Filme, 1 Großleinwand – obART und Kunstbauerkino e.V. präsentieren außergewöhnliche Kinoabende mit dem Schrottkarrenkino in Kirschau

Schrottkarrenkino ist ein Erlebnis der besonderen Art. Inspiriert von Freiluft- und Autokinos präsentiert obART in Zusammenarbeit mit dem Kunstbauerkino e.V. an jedem Freitag und Samtag im September ab 19:30 Uhr Schrottkarrenkino in Kirschau.

Die Schrottkarren sind eigens für das Kino ausgewählte und aufbereitete aber funktionsuntüchtige Autos, die von der Firma Autoservice Grellert zur Verfügung gestellt werden. Zu sehen sind die Filme auf dem Gelände der Firma Kirschauer Aquakulturen GmbH (Friesestraße 31).

So funktioniert’s:

1. eigenes Auto parken (gesonderte Parkmöglichkeiten)

2. Schrottkarre leasen (10 Euro pro Karre)

3. zurücklehnen und Film genießen

Wie es sich für ein Kino gehört, werden natürlich auch Getränke und Knabbersachen angeboten.

Bei der Filmauswahl haben obART und Kunstbauerkino e.V. auf eine bunte Mischung geachtet. Es werden Spielfilme wie Acitonkomödien, Thriller, Biographie, Literaturverfilmung, Roadmovie und Animationsabenteuer gezeigt. So ist für jede Generation und jeden Geschmack etwas dabei.

Nehmen Sie Platz in einer Schrottkarre und genießen Sie einen außergewöhnlichen Kinoabend!

mehr Informationen unter www.schrottkarrenkino.de

Schrottkarrenkino

präsentiert von obART und Kunstbauerkino e.V.

jeden Fr/Sa im September ab 19:30 Uhr

Friesestraße 31 / Kirschau

10 Euro pro Schrottkarre

(Parkmöglichkeiten u.a. in der Mönchswalder Straße)

mit freundlicher Unterstützung von: Autoservice Grellert, Kirschauer Aquakulturen GmbH, LXS Agency, Hotel Bei Schumann

Diese Filme werden gezeigt:

Fr 3.09. – 19:30 Uhr

Taxi (Actionkomödie, Frankreich 1998, FSK 12, 86 min)

Sa 4.09. – 19:30 Uhr

Die fabelhafte Welt der Amélie (Spielfilm, Frankreich 2001, FSK 6, 117 min)

Fr 10.09. – 19:30 Uhr

Manta Manta (Actionkomödie, Deutschland 1991, FSK 6, 87 min)

Sa 11.09. – 19:30 Uhr

Departed. Unter Freinden (Thriller, USA 2006, FSK 16, 149 min)

Fr 17.09. – 19:30 Uhr

Easy Rider (Roadmovie, USA 1969, FSK 16, 95 min)

Sa 18.09. – 19:30 Uhr

Walk the line (Biographie, USA 2005, FSK 6, 136 min)

Fr 24.09. – 19:30 Uhr

Cars (Animationsabenteuer, USA 2006, FSK 0, 116 min)

Sa 25.09. – 19:30 Uhr

Forrest Gump (Literaturverfilmung, USA 1994, FSK 12, 136 min)

Pressekontakt:

obART
Stephanie Werth
Waldstraße 23
02681 Kirschau
Mail: stephanie.werth@obart.eu
Tel: 03592-391180
Web: www.obart.eu

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Jour Fixe JUNGE FREUNDE: Neues Design aus Sachsen

Montag, 16. August 2010 10:25

Mittwoch, 25. August 2010, 19 Uhr
Neues Design aus Sachsen
Schloss Pillnitz, Treffpunkt: Eingang Bergpalais
Freier Eintritt JUNGE FREUNDE, Gäste (bis 35 Jahre):3 €

Liebe JUNGE FREUNDE,

das Kunstgewerbemuseum in Pillnitz begleitet stetig die Entwicklungen des zeitgenössischen Kunsthandwerks und Designs. In der Ausstellung „Neue Dinge. Aktuelle Neuerwerbungen und junges Design“, die aktuell im Bergpalais gezeigt wird, sehen wir rund 60 Neuankäufe der Jahre 2006-2010. Ein besonderes Highlight sind dabei die 20 Schmuckstücke des Dresdner Goldschmiedes Rainer Schumann. Es gelingt nur äußerst selten, die Entwicklung eines zeitgenössischen Künstlers über die gesamte Zeit seines Schaffens zu dokumentieren. Aufgrund begrenzter Verfügbarkeit von Gold und Silber in der DDR hat Schumann schon früh mit Acryl experimentiert und einzigartige Materialkombinationen geschaffen. Dr. Peter Plaßmeyer zeigt uns außerdem Stücke von etablierten Designern wie Richard Riemerschmid und Edward Hald sowie von dem Newcomer Stefan Strube.

Freut Euch auf einen spätsommerlichen Abend in Pillnitz. Bei schönem Wetter verlegen wir im Anschluss unseren „Stammtisch“ in den Schlosspark. Packt euch was zu trinken ein!

Britta Sommermeyer und das Team der JUNGEN FREUNDE

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Besucherzahlen und zerstörte Lybelle bei Dresdner Biennale / Kunstfestival ORNÖ

Dienstag, 10. August 2010 19:39

Zur Vernissage der Dresdner Biennale des Kunstfestivals ORNÖ sind nie zuvor so viele Menschen gekommen. Mehr als 1.100 Besucher sind trotz des durchwachsenen Wetters im am Freitag zum ehem. Standesamt gepilgert. Auch die erstmals durchgeführte Tanzschule am Sonnabend ist rege nachgefragt worden. Zum Ö-Brunch ist ebenfalls eine Rekordbeteiligung von sage und schreibe über 350 Menschen zu verzeichnen gewesen. Selbst am gestrigen Montag waren mehr als 150 Menschen in der Ausstellung. Damit zeichnet sich ein neuer Besucher-Rekord ab. Zum gegenwärtigen Stand haben wir nahezu 2.000 Besucher begrüßen können obwohl noch nicht einmal Halbzeit ist.

Wie von vielen Besuchern bereits bemerkt wurde, ist die ‚Lybelle’ von Marion Hempel durch einen einzelnen Chaoten beschädigt worden. Ab heute Nachmittag 17:00 Uhr wird die Künstlerin diesen zerstörten Glas-Flügel durch einen ganzen ersetzen. Dazu musste in einem komplizierten Verfahren Glas geschmolzen und bearbeitet werden.

Das von Landeshauptstadt Dresden geförderte 19. Kunstfestival ORNÖ mit der Dresdner Biennale für zeitgenössische Kunst findet in diesem Jahr vom 06. bis 15.08.2010 im ehemaligen Standesamt von Dresden am Palaisplatz gegenüber dem Japanischen Palais statt. Seit dem Jahr 2000, damit also 10 Jahre, gibt es nun schon das ORNÖ. Die Dresdner Biennale wird nun auch schon seit 2006, also zum dritten Mal veranstaltet.

Weitere Informationen sind außerdem unter www.ornoe.de und www.dresdner-biennale.com zu finden.

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79. Kunsthistorische Studierenden Kongress 2010 in Bochum „Ich sehe was, was Du nicht siehst!“ Über das Verschwinden und das Unsichtbare (in) der Kunst. CALL FOR PAPERS

Samstag, 7. August 2010 11:28

„Kunst ist unsichtbar“! – mit dieser so präzisen Feststellung hat nicht bloß Walter Grasskamp seine These überschrieben, dass ein Großteil dessen, was wir heute gern als Kunst betrachten würden,  verschwunden,  zerstört  oder  vielleicht  auch  noch  gar  nicht  als  solche  erkannt  sei. Immer wieder wird in bildwissenschaftlichen Diskussionen darauf aufmerksam gemacht, dass Wahrnehmung  an  sinnliche  Informationen  gebunden  und  somit  immer  interpretierend  sei. Vielleicht  ließe  sich  so  feststellen,  dass  Bilder,  ja  sogar  jegliche  Art  von  Dingen  und Sachverhalten grundsätzlich unsichtbar sind.

Der 79. Kunsthistorische Studierenden Kongress, der nach nun genau 10 Jahren und pünktlich zum Jahr der Kulturhauptstadt 2010 an der Ruhr-Universität Bochum stattfinden wird, möchte sich unter dem Titel „Ich sehe was, was Du nicht siehst!“ Über das Verschwinden und das Unsichtbare  (in) der Kunst mit Formen der Nicht-Sichtbarkeit von Kunst, und weitergehend mit der Unsichtbarkeit von Visualität beschäftigen (weiterführend dazu siehe das Exposé). Das Thema scheint jedoch nicht nur in rein wissenschaftlicher Hinsicht interessant. Es offenbart auch eine gegenwarts- und gesellschaftspolitische Relevanz. So  entwickeln  sich  Strategien  des  Verschwindens,  Versteckens  und  Verfalls  nicht  nur innerhalb der bildenden Kunst, sondern werden auch im kulturpolitischen Diskurs Formen der Verschleierung,  der Tarnung  und  der Maskerade  offensichtlich,  die  es  durchaus  kritisch  zu diskutieren gilt.

Daher  wollen  wir,  eine  Projektgruppe  bestehend  aus  Studierenden  sowie Fachschaftsratmitgliedern  des  Kunstgeschichtlichen  Instituts  der  RUB,  versuchen,  ein Programm  zusammenzustellen,  das  neben  der  Form  des  wissenschaftlichen  Vortrags  auch alternative Formen der Auseinandersetzung aufgreift und entwickelt. Die Beschäftigung soll über  den  rein  kunsthistorischen  Diskurs  hinausgehen.  Der  Kongress  soll  neben  der wissenschaftlichen  Debatte  in  einem  interdisziplinären  Rahmen  die  Möglichkeit  bieten, innerhalb  kleinerer  Projektgruppen Gespräche  zu  führen  und Konzepte  zu  entwickeln, wie Dinge  sichtbar  gemacht  werden  können,  wie  mit  Taktiken  der  Ausgrenzung  und Verschleierung umzugehen  ist und welche relevanten Handlungsmöglichkeiten sich ergeben, um Sichtbarkeit zu erzeugen durch ein aktives Agieren gegen kulturelle Blindheit. Wir  wollen  daher  nicht  nur  angehende  Kunsthistorikerinnen  und  Kunsthistoriker,  sowohl jüngeren  als  auch  älteren  Semesters  auffordern,  sich  unserer  Problematik  anzunehmen  und uns  an  Ihrem  Denken  teilhaben  zu  lassen  –  dieses  sichtbar  werden  zu  lassen.  Auch Studentinnen  und  Studenten  anderer  Fächer  sind  herzlich  eingeladen,  den  KSK  mit fachübergreifenden Gedanken zum Thema zu bereichern.

Bitte  schickt  uns  Eure  Ideen  –  für  einen  20-30  minütigen  Vortrag,  einen Workshop,  ein Vermittlungs-  oder  Diskussionskonzepts,  sonstige  Ideen  des  Kommentars/der  Intervention, aber auch Ideen- und Projektskizzen, die Ausgangspunkt für weitergehende Diskussionen sein könnten  –  in  Form  eines  2-3  seitigen Exposés  entweder  per  Post  oder E-Mail  bis  zum  31. August 2010. Auf die Absicht einer Publikation mit allen Vorträgen und ggf. Bild- und Text-Präsentationen, sowie Transkriptionen der Workshops und Diskussionen  sei an dieser Stelle bereits hingewiesen. Wir sind sehr gespannt auf Eure Ideen und Beobachtungen und freuen uns sehr auf Feedback und Rückmeldung.

Exposé

Umfang: 2-3 Seiten
Schriftgröße & -art: 12 pt, Times New Roman
Zeilenabstand: 1,5 Zeilen
Einsendeschluss: 31. August 2010

Hier geht es direkt zum Exposé.

Adresse

Ruhr-Universität Bochum
Fachschaftsrat Kunstgeschichte
Gebäude GA 2/157
Universitätsstr. 150
D-44801 Bochum

Homepage: www.ksk-bochum.de

E-Mail: info@ksk-bochum.de

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