Beiträge vom September, 2010

Jour Fixe: JUNGE FREUNDE im Albertinum

Dienstag, 14. September 2010 9:36

Mittwoch, 29. September 2010, 19 Uhr | Das Neue Albertinum | Kuratorenführung | Albertinum, Treffpunkt: Eingang Georg Treu Platz | Freier Eintritt JUNGE FREUNDE, Gäste (bis 35 Jahre):3 €

Liebe JUNGE FREUNDE,

nach sechsjähriger Bauzeit ist das Albertinum endlich wiedereröffnet. Die neue Museumskonzeption macht die Kunst von der Romantik bis zur Gegenwart in einem Umfang erlebbar, wie es zuvor in Dresden nicht möglich war. Die Bestände der beiden im Albertinum beheimateten Museen Galerie Neue Meister und Skulpturensammlung besitzen weltweit einen bedeutenden Ruf. Einzigartig liegt hier die Chance, Querverbindungen und Zusammenhänge zwischen den Künsten herzustellen und Analogien zu erkennen – wie im Klingersaal, wo sich Malerei, Skulptur und Architektur des Fin de Siècle durchdringen.

Zum Jour Fixe tasten wir uns an die Fülle hochkarätiger Werke heran und widmen uns zunächst der neuen Skulpturenhalle. Verena Schneider zeigt uns bedeutende Hauptwerke von Auguste Rodin bis Tony Cragg. Danach führt uns Dr. Andreas Dehmer durch den Klingersaal in die erste Sonderausstellung der Galerie Neue Meister. Mit der Schau „Das Versprochene Land“ wird auch all jenen Künstlern gedankt, die nach dem Elbehochwasser im Jahr 2002 eigene Werke bei einer Benefizauktion zugunsten des Albertinums versteigern ließen. Der Erlös von 3,4 Mio. € bildete damals den Grundstein für die Neukonzeption des Albertinums mit der „schwebenden Arche“ als hochwassersicheres Depot. Seid gespannt auf Arbeiten von Sigmar Polke, Thomas Struth oder Jonathan Meese.

Im Anschluss treffen wir uns wieder zum Stammtisch im „Alten Wettbüro“.

Britta Sommermeyer und das Team der JUNGEN FREUNDE

Thema: Ausstellungen, Die jungen Freunde der Staatlichen Kunstsammlungen Dresden, Veranstaltungstipps, Wissenswertes | Kommentare (0) | Autor:

bit.fall – Installation von Julius Popp in Kirschau

Mittwoch, 8. September 2010 20:05

Julius Popp stellt weltweit aufsehenerregende Installation bit.fall in Kirschau aus. Zur Ausstellung kunstWERK 1 präsentiert der international renommierte Künstler sein Kunstwerk erstmalig in einer Länge von 20 Meter.

Vom 01.10. bis 10.10.10 zeigt das Kunstlabel obART in Kirschau die Ausstellung kunstWERK 1.  Julius Popp, der für seine Arbeiten bereits zahlreiche Kunstpreise erhielt, präsentiert hierzu sein Werk bit.fall, das auf beeindruckende Weise Kunst und Wissenschaft mit einander verbindet.

Die Installation bit.fall ist ein von der Decke bis zum Boden reichender, 20 Meter langer und von 128 Magnetventilen digital gesteuerter Wasserfall, bei dem das amorphe Medium Wasser zum Träger kultureller Informationen wird. In bestimmten Intervallen bilden sich Sequenzen aus Wassertropfen in Form von Worten, die sich schon im Moment ihrer Entstehung wieder auflösen, zu einem Ganzen verschmelzen und sich dann wieder mit neuen Informationen aufladen. Die dargestellten Informationen werden durch einen statistischen Algorithmus aus Nachrichtenströmen des Internets ausgewählt. Was bleibt sind Assoziationen in der Vorstellung des Betrachters.

Die Vernissage zur Ausstellung findet am 01.10.10 um 19 Uhr in der Halle 23 (Firma Kirschauer Aquakulturen GmbH) in Kirschau statt.

kunstWERK 1 ist der Auftakt der von obART neu ins Leben gerufenen Ausstellungsreihe kunstWERK. Diese hat das Ziel in der Euroregion Neisse eine Kunsthalle mit überregionaler, grenzübergreifender Ausstrahlung zu etablieren.

Es ist ein absolutes Highlight bit.fall von Julius Popp in Kirschau, weitab vom großstädtischen Kunstbetrieb, präsentieren zu können. Kirschau reiht sich damit in bekannte Ausstellungsorte wie London, wo die Installation nach kunstWERK 1 zu sehen sein wird, ein.

kunstWERK 1

01.10.-10.10.10
Vernissage: 01.10.10 ab 19 Uhr
Finissage: 10.10.10 ab 19 Uhr
Öffnungszeiten: Sa/So 13-19 Uhr, Mo-Fr (außer 01.10.10) 15-19 Uhr
Halle 23 (Friesestraße 31, Firma Kirschauer Aquakulturen GmbH)
Kirschau
Eintritt frei

Weitere Informationen:

Julius Popp

In seinen Arbeiten beschäftigt sich Julius Popp mit der Verbindung von Kunst und Wissenschaft. Eine zentrale Rolle spielt dabei der Aspekt des Informationsflusses in einer Kultur. Der Künstler schafft Sinnbilder, die solche Nachrichtenströme wahrnehmbar machen, ohne dass die technische Realisierbarkeit dabei im Vordergrund steht.
In den letzten zehn Jahren erhielt Julius Popp zahlreiche Auszeichnungen, darunter 2008 den Kunstförderpreis der Akademie der Künste, Berlin, 2009 den Kunstpreis der Leipziger Volkszeitung und 2010 den Kunstpreis der Adolf-Luther-Stiftung. Seine Arbeiten wurden bereits weltweit ausgestellt, so wurde beispielsweise ein Video zu bit.fall bereits im MoMA (Museum of Modern Arts, New York) gezeigt.
Videos:

bit.fall – Julius Popp – MoMa Video http://www.youtube.com/watch?v=ygQHj1W0PPM

Julius Popp über bit.fall (Video Discovery Channel) http://www.youtube.com/watch?v=AICq53U3dl8

kunstWERK / Kunsthalle

kunstWERK ist eine Ausstellungsreihe zur Etablierung der ersten Kunsthalle in der Euroregion Neisse. Eine Kunsthalle im Dreiländereck Deutschland-Tschechien-Polen wird eine weitere kulturelle Bereicherung für die Bewohner und Besucher der Region. Sie bietet Perspektiven, den Austausch zwischen den drei Ländern zu intensiverien und birgt gleichzeitig die Chance neue Kontakte und Beziehungen aufzubauen. Durch die Kunsthalle und der damit verbundenen Möglichkeit, das breite Feld von Kunst aufzuzeigen, können sich neue Dimensionen in einem bis dato von Kunst nahezu unberührtem Raum entfalten.

obART – das Kunstlabel im sächsischen Oberland

obART ist eine Plattform für vielgestaltige künstlerische Entäußerung im ländlichen Raum, Präsentationsort für Gegewartskunst mit regionaler und grenzüberschreitender Reichweite in der Euroregion Neiss. Das Kunstlabel hat seit Mitte des Jahres 2009 mehrere erfolgreiche Veranstaltungen wie das Performance Art Festival – grenzART 1 – und die Hörkunsttage obPHON’10 sowie mehrere Subprojekte wie erscheinungen010 durchgeführt. Mit seinen Aktivitäten steigert obART die Anziehungskraft und Attraktivität der Region Oberland und steuert einen substanziellen Beitrag zur urbanen Regeneration der Region bei.

Gleichzeitig wird obART mit länderübergreifenden Kunstprojekten im unmittelbaren Grenzraum der Euroregion Neisse einen länder- und nationenübergreifenden Dialog in Gang bringen.

Kontakt:

obART
Waldstraße 23, 02681 Kirschau
Tel: 03592 – 39 11 80
E-Mail: stephanie.werth@obart.eu
Web: www.obart.eu

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