Beiträge vom Dezember, 2010

Winckelmannn-Vorlesungen 2010: “Selbstporträts als Programmbilder der Moderne: Otto Dix und Max Beckmann”

Montag, 6. Dezember 2010 19:43

Winckelmannn-Vorlesungen 2010: “Selbstporträts als Programmbilder der Moderne: Otto Dix und Max Beckmann” | Prof. Dr. Uwe M. Schneede, ehem. Direktor der Hamburger Kunsthalle | Mittwoch 08.12.2010 18:30 – 20:00 | Residenzschloss, Fürstengalerie (Eingang Sophienstraße)

“Selbstporträts als Programmbilder der Moderne: Otto Dix und Max Beckmann”

Professor Uwe M. Schneede, der ehemalige Direktor der Hamburger Kunsthalle , fragt in seinem Vortrag nach dem Sinn der – paradigmatisch für die Klassische Moderne genommenen – zahlreichen und besonders markanten Selbstbildnisse von Otto Dix und Max Beckmann sowie Ernst Ludwig Kirchner. Er stellt die These auf, dass diese Bildnisse nicht alleine der Selbstdarstellung oder der Bekundung ihres Selbstverständnisses als Künstler dienten. Darüber hinaus zeigen sie den jeweiligen Stand des Werkkonzeptes und der künstlerischen Programmatik dieser drei für die Entwicklung der Kunst im 20. Jahrhundert so wichtigen Maler und Grafiker an.

Die Winckelmannn-Vorlesungen sind der Erinnerung an den großen Archäologen, Kunsttheoretiker und Begründer der modernen Kunstgeschichte, Johann Joachim Winckelmann gewidmet, der ab 1747 als Bibliothekar auf Schloss Noethnitz bei Dresden wirkte. 2010 finden sie erstmals im Dresdner Residenzschloss statt, getragen von der Kulturstiftung des Freistaates Sachsen und den Staatlichen Kunstsammlungen Dresden, fachlich unterstützt vom Bereich Kunstgeschichte der TU Dresden.

Eine Gemeinschaftsveranstaltung der Kulturstiftung des Freistaates Sachsen , der Staatlichen Kunstsammlungen Dresden und der TU Dresden, Institut für Kunst- und Musikwissenschaft.

Alle Studierenden sind herzlich eingeladen.

Der Eintritt ist frei.

Weitere Infos per Mail: besucherservice@skd.museum

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Bilder ohne Museum -Besuch im Kunstfonds

Sonntag, 5. Dezember 2010 1:22


Mittwoch, 15. Dezember 2010, 15.30 Uhr | Marienallee 12, Treffpunkt: Eingang

Liebe JUNGE FREUNDE,

der Kunstfonds betreut eine der bedeutendsten Sammlungen der sächsischen Kunst nach 1945 bis in die unmittelbare Gegenwart. Da er nicht über ständige Ausstellungsräume verfügt, präsentiert er Werke aus seiner Sammlung in eigenen Ausstellungen in anderen Museen sowie als Leihgaben in öffentlichen Einrichtungen in ganz Sachsen, Deutschland und international. Seit 2004 gehört der Kunstfonds zu den Staatlichen Kunstsammlungen Dresden und stellt vor allem im Bereich der zeitgenössischen Kunst eine bedeutende Ergänzung der Bestände der Galerie Neue Meister und des Kupferstich-Kabinetts dar.

Heute umfasst die Sammlung mehr als 23.000 Werke aller Genres der bildenden Kunst, darunter Malerei, Skulptur, Grafik, Fotografie, Kunstgewerbe, Konzept-, Video- und Installationskunst sowie auch Arbeiten im öffentlichen Raum. Im Bestand finden sich viele der heute berühmten Vertreter der Dresdner und Leipziger Malerei wie Thomas Scheibitz, Sophia Schama, Neo Rauch, David Schnell, Matthias Hoch oder Markus Draper.

Wir werfen mit dem Besuch im Depot einen Blick hinter die Kulissen und sprechen mit Silke Wagler über die Aufgaben der Sammlung. Außerdem erfahren wir viel über Leihgaben und Förderankäufe des Freistaates Sachsen.

Britta Sommermeyer und das Team der JUNGEN FREUNDE
Tel.: + 49 (0) 351 4914 2623
Fax.: + 49 (0) 351 4914 7777
Britta.Sommermeyer@skd.museum
www.freunde-skd.de

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