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JUNGE FREUNDE: Rom und Florenz

Freitag, 10. April 2009 18:45

jungefreunde_rom_florenz

Liebe Junge Freunde,

es geht auf große Fahrt! Angesteckt vom Frühling, dem blauen Himmel und knospenden Bäumen packt uns das Fernweh nach dem Land, wo die Zitronen blühen: Italien! Im Mai wollen wir mit euch eine Woche nach Florenz und Rom reisen!

Natürlich stehen dabei vor allem Kunst und Kultur der beiden Städte auf dem Programm, aber es wird auch Zeit bleiben, sich die laue Frühsommerbrise um die Nase wehen zu lassen, den einen oder anderen Cappuccino auf der Piazza oder einen Aperitif in einer Bar zu genießen. Und damit wir nicht ratlos in der Stadt oder vor den Skulpturen und Gemälden stehen, fahren wir mit kundigen Begleitern und holen uns in Florenz und Rom Stadtführer und Museumskenner dazu.

Die Reise ist eine Kooperation der Staatlichen Kunstsammlungen Dresden, Museumspädagogik, und MUSEIS SAXONICIS USUI, Freunde der Staatlichen Kunstsammlungen Dresden e. V..

Das detaillierte Programm wird euch bei Rückmeldung zugeschickt. Damit die Reise tatsächlich stattfinden kann, bitten wir bis zum 17. April um eure verbindliche Rückmeldung, wer mitfährt. Bitte schickt Eure Anmeldung an folgende Adresse: madlen.graf@skd.museum

Wir freuen uns auf die erste gemeinsame Reise – und auf den Frühsommer in Italien!

Eure Madlen und das Team der JUNGEN FREUNDE

Studienfahrt Dresden-Florenz-Rom-Dresden

Wann?

24.-31. Mai 2009

Abfahrt in Dresden am Sonntag, 24.Mai: 19 Uhr, Fahrt über Nacht mit dem Reisebus, Ankunft in Florenz ca. 10 Uhr

Abfahrt in Rom am Samstag, 30.Mai: zwischen 18 und 20 Uhr, Fahrt über Nacht mit dem Reisebus, Ankunft in Dresden ca. 10 Uhr

Wohin?

Vier Tage Florenz und zwei Tage Rom.

Was?

Kennenlernen der beiden Städte, sowie Besuch der weltbekannten Museen. Neben den Klassikern, wie den Uffizien mit Gemälden von Botticelli, Raffael und Co. und dem Palazzo Pitti oder dem Petersdom in Rom, der Galeria Borghese und den Vatikanischen Museen stehen dabei auch echte Geheimtipps auf dem Programm. Auch eine spezielle Stadtführung in Rom steht auf dem Programm. Sara Winkelmann, die unsere Ansprechpartnerin und Koordinatorin und im Zweifelsfall unsere Dolmetscherin vor Ort sein wird und gerade ein Praktikum in Rom macht, wird uns nämlich all ihre Lieblingsorte zeigen, darunter die Casa di Goethe: In den Räumen, in denen Johann Wolfgang von Goethe während seiner Italienreise von 1786 bis 1788 zusammen mit dem Maler Johann Heinrich Wilhelm Tischbein und anderen deutschen Künstlern wohnte, befindet sich heute die 1997 gegründete Casa di Goethe, Deutschlands einziges Museum im Ausland. Ebenfalls haben wir Kontakt zur Villa Romana, einem deutschen Künstlerhaus in Florenz, hergestellt, das seine Pforten extra für uns öffnet.

Jeden Tag steht ein anderer kultureller Schwerpunkt auf dem Programm – es gibt aber auch genügend Freizeit für eigenständige Erkundungen.

Damit alles glatt geht und ihr euch nicht so sehr um das Organisatorische kümmern müsst, fahren als Reisebegleiter eine Museumspädagogin, Karina Peschel und  ich, Madlen Graf, vorgesehen – ich mit. Ich mache zur Zeit mein Freiwilliges Kulturelles Jahr bei den Staatlichen Kunstsammlungen Dresden.

Was kostet die Reise?

Die Reise (Fahrt, Unterkunft, Frühstück) kostet 570 Euro.

(Wir erhoffen uns im Rahmen der Städtepartnerschaft zwischen Dresden und Florenz eine Förderung über den Städtepartnerschaftsfond, so dass der Beitrag auf eine Summe von 520 Euro sinken könnte.)

Dazu kommen Eintrittsgelder für die Museen und die Führungen in Höhe von ca.65 Euro, diese versuchen wir jedoch, durch direkten Kontakt zu den Museen zu umgehen.

Für Nichtmitglieder der Jungen Freunde kostet  die Fahrt 30 Euro mehr.

Wo übernachten wir?

In Florenz  und auch in Rom werden wir  in einfachen und sauberen Pensionen untergebracht. Es gibt  Zwei- und  Dreibettzimmer.

In Florenz sind wir entweder im Hotel „Columbus“ untergebracht oder im Hotel „Rosina“.

In Rom übernachten wir am Meer im „Country Club“ einer Camping Clubanlage mit Zwei-und Dreimannbungalows.

Wie reisen wir?

Über Nacht mit dem Bus  eines Reiseunternehmens, welches uns auch von Rom nach Florenz bringt.

Wir freuen Uns auf Euch! – Die Jungen Freunde.

www.freunde-skd.de

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Bildnachweise für die Einzelbilder der Titelcollage:
  • Michelangelo Buonarroti: David, Marmor, Florenz/ Galleria dell’ Accademia;  1501 bis 1504; entnommen von: www.prometheus-bildarchiv.de .
  • Wittel, Gaspar Adriaensz. van: Ansicht von Florenz, Öl auf Leinwand , 103,5 x 133 cm; Florenz, Palazzo Pitti; 1694; entnommen von: www.prometheus-bildarchiv.de .
  • Carl Reichert: Rom, Panorama-Ansicht des Forum Romanum, Aquarell, 56,0 x 168,7 cm; München, Kunsthandel, Daxer & Marschall (2007); 1868; entnommen von: www.prometheus-bildarchiv.de .

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Das Kunstfest vor dem Festspielhaus in Hellerau, 21. – 22.06.2008

Dienstag, 10. Juni 2008 10:39

70 internationale Künstler, Performer, Tänzer zeigen auf dem Platz vor dem Festspielhaus Hellerau Performances, Installationen und Shows zum Thema “Was ist das WERT”:

Die Wertedebatte ist ein Phantom, welches zyklisch auftaucht. Ob im Zuge von Migration und Gewalt, Wahlkampf, Familienpolitik oder den Auseinandersetzungen über das Verhältnis zwischen christlicher und islamischer Wertewelt, stets steht die mitunter gequält anmutende Suche nach Werten, die als Basis für soziales Einvernehmen und folglich für eine größere Anerkennung von Staat und Politik dienen könnten, im Zentrum. Aber je häufiger von Werten gesprochen wird, desto mehr verblasst die reale Bedeutung des Begriffs. Ziel innerhalb dieses Kunstfestes ist es, den WERT-Begriff als Projektionsfläche für eine künstlerische Begriffsbestimmung zu nutzen. Die einzelnen Beiträge versprechen subtile Einblicke in eine Wertewelt, in der sich künstlerischer Wert und Marktwert gleichermaßen lustvoll spiegeln.

So 22. Juni, 19 Uhr: Gespräch zum Thema “Vom zweifelhaften Mehrwert des Lebens” mit Petra Gehring, Ernst Peter Fischer und Carsten Ludwig

In einem öffentlichen Gespräch zum Thema „Vom zweifelhaften Mehrwert des Lebens“ mit Petra Gehring, Ernst Peter Fischer und Carsten Ludwig geht es unter dem Gesichtspunkt Was ist das WERT um die Frage nach einem neuen Menschenbild, um die Konstruktion des Humanen. Petra Gehring, Philosophie-Professorin an der TU Darmstadt, gab mit ihrem Buch Was ist Biomacht? Vom zweifelhaften Mehrwert des Lebens die Anregung für den Titel dieses Gesprächs. Sie sucht nach „ganz“ anderen Sichtweisen, die wir diskutieren möchten. Als weiteren Gast haben wir Ernst Peter Fischer eingeladen, Professor für Wissenschaftsgeschichte an der Universität Konstanz. Er studierte Mathematik und Physik in Köln sowie Biologie am California Institute of Technology. Mit seinem aktuellen Buch Die andere Bildung trägt Ernst Peter Fischer nicht nur im besten Sinne zu einer Popularisierung wissenschaftlicher Erkenntnis bei, er plädiert darin auch dafür, Wissenschaft als Kunst zu denken. Carsten Ludwig ist Theaterwissenschaftler und Regisseur und hat u.a. am Festspielhaus Hellerau das Projekt Golem I und II – von der Natur der Technik erarbeitet.

21. + 22.6.2008

ab 16 Uhr Performances | Installationen | Shows | Diskussionen

zum Thema: Was ist das WERT

ab 20 Uhr 45 WERT-FUßBALL EM Viertelfinalbegegnung

auf Großleinwand inklusive Fußballreporter-Karaoke

ab 23 Uhr Party

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Festspielhausgelände Hellerau

Karl-Liebknecht-Straße 56 • D-01109 Dresden

Eintritt: 12 / 10 Euro – Kartenvorverkauf: www.ticket2day.de

www.kunstforumhellerau.de

Eine Produktion des Europäischen Zentrum der Künste Hellerau

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Buchtipp: Ken Follett – Säulen der Erde

Mittwoch, 7. Mai 2008 23:07

Ken Follett’s großes Meisterwerk „Säulen der Erde“ erzählt die Geschichte des Priors Philip und seines Baumeisters Tom. Beide Protagonisten wurden vom Schicksal schwer getroffen und haben den Traum, trotz Intrigen, Mord, Verrat, dem Widerstand des Klerus und privater Schwierigkeiten, eine in den Himmel ragende Kathedrale zu bauen, ein Zeugnis des christlichen Glaubens und gleichzeitig ein architektonisches Meisterwerk.

Die Kombination der Beschreibung der Biografien der Charaktere und das enorme Wissen Ken Follett’s über die Lebensweise im Mittelalter, sowie seine Sachkenntnis in Architektur, lassen dieses Werk zu einem großen Ganzen verschmelzen, bei dem es manchmal schwer fällt zu glauben, dass diese Geschichte frei erfunden ist. Die detailliert beschriebenen Handlungsstränge , ihre späteren Verbindungen und der historische Rahmen entwickeln sich zu einer monumentalen Erzählung.

Ein Muss für jeden Mittelalterfan!

Ken Follett; Säulen der Erde; Bastei-Lübbe; Bergisch Gladbach; 1990.

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Junge Freunde der SKD – Kunst und Jazz

Dienstag, 6. Mai 2008 17:50

junge

Die jungen Freunde der Staatlichen Kunstsammlungen Dresden präsentieren Sich und die neue Ausstellung im Dresdner Residenzschloss: ”DruckStelle. Graphik von Chillida bis Uecker”. Bei Livemusik von der Jazz-Combo ‘Flaura & Phona’ kann man sich einen Eindruck von der Ausstellung machen, an nette Gesprächen über Kunst teilnehmen bzw. auch einfach nur lauschen, oder einfach nur mal einen schönen Kulturabend genießen. Für Getränke ist natürlich gesorgt – und eventuell wird man ja auch zu einem jungen Freund der Staatlichen Kunstsammlungen Dresden.

22.05.08, ab 19:00Uhr – Im Residenzschloss Dresden, Eingang Sophienstraße, Eintritt frei!

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“Gaudí unseen – Vollendung der Sagrada Familia” Ausstellung in Hellerau

Samstag, 26. April 2008 11:59

sagradafamilia_hellerauAn kaum einer der gotischen Kathedralen wurde solange gebaut wie, bis heute, an der Basilika Sagrada Familia in Barcelona. Wie eine mächtige, aber einsame Läuferfigur steht sie auf dem Schachbrett von Eixample und behält nicht nur das Staunen der Besucher, sondern auch die Erinnerung an ihren ‚Erfinder’ – Antoni Gaudí – seit 126 Jahren inne. Die kleine Ausstellung in den Räumen der Deutschen Werkstätten Hellerau, stellt nicht nur Gaudí, seine Methoden und eines seiner bedeutensten Bauwerke vor, sondern auch die heutigen Arbeiten die noch bis 2009 andauern. Gutgemachte Gipsmodelle geben dem Besucher eine gewissen Vorstellung von dem was einmal eines der berühmtesten Bauwerke der Welt sein wird.

Deutsche Werkstätten Hellerau, 28.02.08 – 30.05.08

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“Sein und Wesen – Der unbekannte A.R. Penck” Ausstellung in der Städtischen Galerie Dresden

Donnerstag, 24. April 2008 22:21

paenckZahlreiche Werke des Künstlers A.R. Penck – zweifellos einer der großen deutschen Künstler der 2. Hälfte des 20. Jahrhunderts – sind an den Ort ihrer Entstehung zurückgekehrt! Die Städtische Galerie Dresden zeigt noch bis zum 29. Juni 2008 einen eindrucksvollen Querschnitt durch die neu erworbene Sammlung von Jürgen Schweinebraden, einem Jugendfreund des Künstlers und Penck-Sammler erster Stunde.

Malerei, Grafik und Plastik, aber auch Buchkunst – dank digitaler Fotografie sogar blätterbar – sind in der Ausstellung vertreten und erlauben einen dichten Überblick über das Schaffen A.R. Pencks bis zu seiner Ausreise aus der DDR im Jahr 1980.

Pencks Standart-Figuren sind legendär. (Wer sie noch nicht kennt, der setze sich bitte in die Straßenbahn Linie 11 bis zur Haltestelle „Kongresszentrum“ und lege seinen Kopf in den Nacken…). Die Arbeiten aus dieser Werkgruppe wurden schnell populär und trugen Penck den Beinamen des „Strichmännchen-Malers“ ein. Das markige Schlagwort lässt jedoch einen Großteil von Pencks Schaffen außen vor. Die schöpferische Auseinandersetzung mit der Kunst Rembrandts spiegelt sich in pastos gearbeiteten, erdigen Gemälden. Klassiker der Moderne wie Picasso oder Giacometti haben ihre Spuren im Werk von A.R. Penck hinterlassen.

Doch nicht nur der sich die Kunstgeschichte praktisch aneignende Maler steht im Focus der Ausstellung. Zu sehen ist auch der experimentierfreudige, der zerstörerische, der suchende und forschende Künstler, dessen Interesse an Wissenschaftlichkeit und Information einen Dreh- und Angelpunkt seiner künstlerischen Arbeit bildet.

Der Name der Ausstellung ist Programm, denn bei einem so vielschichtigen Œuvre, wie dem von A.R. Penck, lassen sich bei jeder neuen unvoreingenommenen Betrachtung bisher unbekannte Facetten und Verknüpfungen entdecken.

Fazit: Hingehen – Anschauen – Bekanntschaft machen!

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Humanism in China – Fotoaustellung in der Kunsthalle im Lipsiusbau

Mittwoch, 23. April 2008 0:36

humanismchina600 Fotografien von 250 Fotografen – um es ‘salopp’ auszudrücken: Sind eine Menge Holz um ein simples Verständnis für ein Milliardenvolk zu entwickeln, das vielschichtiger nicht sein könnte. Eine Fotografieausstellung zwischen ‘High Society’ und schreiender Armut, Anachronismen in jeder Lebenslage und dokumentarischen Glanzleistungen.

Es scheint nicht gerade zufällig wenn man beim Durchschreiten der Bilderwelt unweigerlich die Gedanken an Unterdrückung, Olympia, Gewalt, Tradition, wundervollen Landschaften und Tibet im geistigen Rücken verspürt. Nichts desto Trotz beinhaltet diese Ausstellung gelungene Motive und Szenerien wie sie Henri Cartier Bresson kaum besser hätte einfangen können. Sehenswert – mit dem Anspruch: ‘Denk nach!!’.

Kunsthalle im Lipsiusbau, Brühlsche Terrasse, Dresden
29. Februar bis 1. Juni 2008

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Buchtipp: Das kann ich auch! Gebrauchsanweisung für Moderne Kunst.

Montag, 21. April 2008 9:04

Ein amüsantes Machwerk zwischen Witz und Kunstinterpretation. JA – Kunst kann auch witzig sein. Und sie sollte noch viel öfter über sich selbst lachen können. Ein Einblick in eine Welt die wie “ein angesagter Club mit unberechenbaren Türstehern, wechselhaften Gästelisten und geheimnisvollen VIP-Lounges(…)” wirkt. Sehr empfehlenswerte Lektüre für den Kunstfreund und den mutigen Kunsthistoriker – ein bisschen Ironie, schadet nie.

Saehrendt, Christian; Kittl, Steen T.; Das kann ich auch! Gebrauchsanweisung für Moderne Kunst.;Dumont Buchverlag; Köln; 2007.

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Willkommen bei k-dd.de

Mittwoch, 16. April 2008 9:36

Es ist vollbracht! Das Online-Portal kunstgeschichten-dresden.de hat es endlich in die weite Welt des Internets geschafft. In diesem dazugehörigen Blog soll über Kunst- und Kultur relevante Themen, in aber auch außerhalb der Dresdner Kulturlandschaft, diskutiert werden. Auch finden hier aktuelle Terminankündigungen ihren Platz. Und natürlich alles was dem Kunsthistoriker und Kunstinteressierten sonst noch auf dem Herzen liegt.

Also viel Spaß beim ‘Bloggen’, Diskutieren und Austauschen.

Mit freundlichem Gruß

Das K-DD-Team.

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