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artefakt ist jetzt ein E-Journal

Mittwoch, 22. Juli 2009 9:08

Artefakt - Studentische Zeitschrift für Kunstgeschichte

Heidelberg (21.07.2009): Kläglich wurde kürzlich der „Heidelberger Appell“ genannt und für das mangelnde Interesse an Innovation gescholten. Für den Einen ist der „Heidelberger Appell“ das Kultur-Wort des Jahres 2009, für den Anderen mehr als eine Goldene Himbeere wert, für uns Heidelberger-Studenten von artefakt ein Grund, in den wissenschaftlichen Kinderschuhen Innovationsfähigkeit zu proben.

artefakt – studentische Zeitschrift für Kunstgeschichte und Kunst hat sich von ihrem Periodikum und einer Printpublikation verabschiedet und setzt auf ein frei zugängliches E(lektronisches)-Journal. Um gleich noch ein Fremdwort hinterher zu schieben: ein Open Peer Reviewed Journal. artefakt verlegt die wissenschaftliche Diskussion unter den Studenten der Kunstgeschichte und angrenzender Disziplinen ins Internet und macht damit den direkten, themenspezifischen Dialog möglich. Ein internationales Online-Kolloquium also, das man jederzeit besuchen, an dem man sich jederzeit beteiligen oder dem man einfach nur still beiwohnen kann. Jeder wissenschaftliche Aufsatz und jeder studentische Beitrag kann kommentiert werden, denn die Texte sind jetzt einzeln abrufbar. Einmal im Monat stellt artefakt neue Beiträge zur Diskussion.

Den Auftakt macht artefakt mit der Serie „Dissertation in progress“. Ist die Magisterarbeit (oder auch Masterarbeit) geschrieben, steht schon die nächste wissenschaftliche Qualifikationsarbeit an. Wie an ein Thema findet, Struktur in die Arbeit und den Schreiballtag bringt und neben der Dissertation noch ein Buch veröffentlicht, erzählt die diesjährige Deubner-Preisträgerin Stephanie Marchal. Den Überblick kann man bei den angesammelten Mengen von Literatur leicht verlieren. Mit welchen Literaturverwaltungsprogrammen man das Problem in den Griff bekommen kann, hat artefakt getestet. Ist die Dissertation geschrieben, steht man heute vor der Frage: Buch oder Internet? Im Gespräch mit Fachleuten werden die Vor- und Nachteile der Print- und Onlinepublikation beleuchtet. Da es gegen Ende nochmal teuer werden kann, wenn die Rechtslage die Bildrechte betreffend nicht ausreichend geklärt ist, sprach artefakt mit einem Anwalt für Medienrecht, der grundlegenden Fragen beantwortet. Freilich sind noch Fragen offen. Mittels der Kommentarfunktion auf der neuen Seite können die Studenten ihre Fragen stellen und in absehbarer Zeit spricht dann die Redaktion wieder mit dem Medienrechtler und stellt die Fragen der Leser

Für diejenigen unter den Lesern, die nicht promovieren wollen, besucht die Redaktion regelmäßig Kunsthistoriker an ihrem Arbeitsplatz und spricht mit ihnen über den Einstieg in den Beruf und ihren Arbeitsalltag. Den Anfang machen Nadja Eger aus der Marketingabteilung der SCHIRN Kunsthalle in Frankfurt am Main und Andrea Crone aus der Galerie m in Bochum. In allererster Linie gestalten aber die Studenten mit ihren wissenschaftlichen Aufsätzen das artefakt E-Journal. Den Auftakt macht hier Dorothea Kraus (Eichstätt) mit Ihrem Aufsatz „‚Et in Arcadia ego‘. Ferdinand Hodler und Valentine Godé-Darel“. War es Egomanie oder der Wunsch nach Unvergänglichkeit im Angesicht des Todes, der Hodler in der Sterbephase seiner Geliebten Valentine Godé-Darel Blatt um Blatt zeichnen ließ? Wie das Äußere im Zyklus zur Allegorie des Jenseitigen wird und in welchem Bezug dazu Hodlers Landschaften stehen, zeigt Kraus.

Über artefakt:

artefakt – Studentische Zeitschrift für Kunstgeschichte schafft eine Ebene, auf der studentische Ansätze in der Erforschung kunstgeschichtlicher Themen bundesweit und international vorgestellt und diskutiert werden können. Dabei wendet sich artefakt an den Ideenreichtum und den wissenschaftlichen Ehrgeiz eines jeden Studenten. Neben den wissenschaftlichen Artikeln, beinhaltet die Zeitschrift Exkurse zu kunsthistorischen Themen und weitere studentische Beiträge.  Die Redaktion ist für Vorschläge offen, und die Mitgestaltung seitens Studenten angrenzender Disziplinen ist unbedingt erwünscht. Weniger Fakten als vielmehr Fragestellungen und neue kreative Ansätze, die der Kunstgeschichte von heute vielleicht eine neue Richtung weisen könnten, stehen im Mittelpunkt.

Artikelaufruf 2009

Für weitere Informationen kontaktieren Sie bitte Sabine Koßmann und Caroline Marié:

E-MAIL: presse@artefakt-sz.net

INTERNET: www.artefakt-sz.net

Thema: Wissenswertes | Kommentare (1) | Autor:

artefakt | Artikelaufruf 2009

Dienstag, 17. Februar 2009 16:20

artefakt-artikelaufruf_2009

Liebe KommilitonInnen,

wir suchen für unsere dritte artefakt-Ausgabe wieder Autoren, die ihre wissenschaftlichen Aufsätze und

studentischen Beiträge bei uns einreichen möchten. Das Thema für die wissenschaftlichen Artikel soll dem Bereich der Kunstgeschichte oder angrenzenden Disziplinen entstammen, kann ansonsten aber frei gewählt werden. Ihr könnt beispielsweise eine be sonders gelungene Seminararbeit zu einem Aufsatz umformulieren. Studentische Artikel sollen das Studium der Kunstgeschichte betreffen: Beiträge über eine spannende studentische Initiative, die Praxis der Kunstvermittlung und hochschulpolitische Themen sind sehr willkommen.

Über artefakt

schafft eine Ebene, auf der studentische Ansätze in der Erforschung kunstgeschichtlicher Themen bundesweit und international vorgestellt und diskutiert werden können. Dabei wendet sich artefakt an den Ideenreichtum und den wissenschaftlichen Ehrgeiz eines jeden Studenten. Neben den wissenschaftlichen Artikeln, beinhaltet die Zeitschrift Exkurse zu kunsthistorischen Themen und weitere studentische Beiträge.

Die Redaktion ist für Vorschläge offen, und die Mitgestaltung seitens Studenten angrenzender Disziplinen ist unbedingt erwünscht. Weniger Fakten als vielmehr Fragestellungen und neue kreative Ansätze, die der

Kunstgeschichte von heute vielleicht eine neue Richtung weisen könnten, stehen im Mittelpunkt. Fragen?

Einsendung der Artikel an: info@artefakt-sz.net

Weitere Informationen und Formalia: www.artefakt-sz.net/zeitschrift/artikel.html

Einsendeschluss für die dritte Ausgabe ist der 12. April 2009

Thema: Wissenswertes | Kommentare (0) | Autor:

artefakt #2 erscheint im Februar 2009

Montag, 16. Februar 2009 11:49

artefakt-1-2009Heidelberg (12.02.2009): Anfang Februar erscheint die zweite Ausgabe der artefakt – Studentische Zeitschrift für Kunstgeschichte. Sie enthält zum einen die sieben interessantesten und fundiertesten wissenschaftlichen Artikel, die die Redaktion aus knapp 40 Einsendungen von Studierenden der Kunstgeschichte aus Deutschland, Österreich, der Schweiz und Belgien ausgewählt und mit dem wissenschaftlichen Beirat abgestimmt hat. Thematisch geht es unter anderem um die Totenmaske als Gegenstand der Kunstgeschichte (Moritz Siebert, Tübingen), um biographische Aspekte im kunstwissenschaftlichen Diskurs (Dagmar Weidinger, Wien) und um die konstruierte „neue Realismusdebatte” (Conny Becker, HU Berlin). Zum anderen wartet die Redaktion im studentischen Teil der Zeitschrift mit neuen Rubriken auf. Zu der Präsentation einer Studentischen Initiative, der Kolumne UNIversum und dem Themenblock Studiengebühren kommen die Interviewreihe „Kunsthistoriker im Beruf”, das Porträt eines Nachwuchskünstlers von der Akademie (Selene States, Karlsruhe) und Tipps und Tricks die Kunstvermittlung betreffend hinzu. artefakt konnte zudem den renommierten Künstler Walid Raad (Atlas Group) für ein Interview gewinnen. Die zweite Ausgabe steht ab 12. Februar online zum kostenlosen Download unter www.artefakt-sz.net zur Verfügung. Ab sofort können Beiträge für die dritte Ausgabe eingesendet werden (Einsendeschluss: 12. April 2009).

artefakt – Studentische Zeitschrift für Kunstgeschichte schafft eine Ebene, auf der studentische Ansätze in der Erforschung kunstgeschichtlicher Themen bundesweit und international vorgestellt und diskutiert werden können. Dabei wendet sich artefakt an den Ideenreichtum und den wissenschaftlichen Ehrgeiz eines jeden Studenten. Neben den wissenschaftlichen Artikeln, beinhaltet die Zeitschrift Exkurse zu kunsthistorischen

Themen und weitere studentische Beiträge. Die Redaktion ist für Vorschläge offen, und die Mitgestaltung seitens Studenten angrenzender Disziplinen ist unbedingt erwünscht. Weniger Fakten als vielmehr Fragestellungen und neue kreative Ansätze, die der Kunstgeschichte von heute vielleicht eine neue Richtung weisen könnten, stehen im Mittelpunkt.

Für weitere Informationen kontaktieren Sie bitte Sabine Kossmann und Anika Meier:

E-MAIL:

sabine.kossmann@artefakt-sz.net

anika.meier@artefakt-sz.net

INTERNET:

www.artefakt-sz.net

BEZUG:

www.artefakt-sz.net/zeitschrift/2008-1.html

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