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JUNGE FREUNDE: Chemnitz

Freitag, 3. April 2009 15:37

Liebe  JUNGE FREUNDE,

mal Lust auf was anderes? Raus aus Dresden, ab nach Chemnitz!

jungefreunde_chemnitz

Wir besuchen den Jungen Freundeskreis der Kunstsammlungen Chemnitz und machen  am 18. April einen kleinen Ausflug in die schöne Nachbarstadt. Dort führt uns Kurator Thomas Friedrich  durch das Museum Gunzenhauser und die Münter-Ausstellung  . Dabei erfahren wir mehr über Geschichte und Architektur des Museums, das eine riesige Sammlung mit Werken klassischer Moderne beherbergt, darunter eine der größten Otto-Dix-Sammlungen weltweit Wir lernen in einer Sonderausstellung die Gemälde, Hinterglasmalereien und Papierarbeiten von Gabriele Münter kennen, die gemeinsam mit Wassily Kandinsky und Franz Marc zum Kreis der expressionistischen Künstlervereinigung „Der Blauer Reiter“ gehörte. Dass man jetzt so viel von ihr in Chemnitz sehen kann, ist ein echtes Highlight!

Freut euch auf einen interessanten Kultur-Samstag, bei dem man sich auch außerhalb der normalen Freundes-Treffen mal kennenlernt – und auch die Chemnitzer „Jungen Freunde“ mal beschnuppern kann.

Auch für Nicht-Mitglieder der JUNGEN FREUNDE!

Wann gehts los?

Treffpunkt: 18. April, 11.30 Uhr, Dresden Hauptbahnhof, Reisezentrum


Wir fahren um 11.55 Uhr am Hauptbahnhof (Gleis 12) in Dresden los und kommen mit dem Regional-Express eine Stunde später in Chemnitz an. In Chemnitz machen wir uns  mit dem Zug um 17.00 Uhr wieder auf den Rückweg, Ankunft in Dresden Hbf 18.02 Uhr.

Programm?

13.30 Uhr beginnt unsere Führung durch das Museum Gunzenhauser und durch die Sonderausstellung „Gabriele Münter“.

Im Anschluss wollen wir uns gern noch in ein gemütliches Café setzen, ein bisschen relaxen, reden und die Eindrücke der Ausstellung etwas sacken lassen. Wer danach noch zu frischen Taten aufgelegt ist, kann natürlich mit uns auf eine kleine Stadtentdeckungs-Tour kommen.

Kosten?

Unschlagbare 10 EURO für Junge Freunde inkl. Fahrt , Führung und Eintrittspreis.  Bezahlung  bar  am Treffpunkt (Nichtmitglieder zzgl. 3 EUR).

Lasst euch unseren ersten Kurztrip nicht entgehen!

Anmeldungen oder Fragen könnt ihr per Email an Nadja.Schmieder@skd.museum senden. Wer mitfahren will, melde sich bitte bis zum 13. April bei Nadja an. Wir freuen uns auf ein Zugabteil voller Junger Freunde…

Thema: Ausstellungen, Die jungen Freunde der Staatlichen Kunstsammlungen Dresden, Veranstaltungstipps | Kommentare (0) | Autor:

Blattgold. Zeitgenössische Grafik.

Montag, 30. März 2009 17:56

Blattgold. Zeitgenössische Grafik – Eine Ausstellung des Kunstfonds der Staatlichen Kunstsammlungen Dresden im Sächsischen Staatsministerium der Finanzen.

Special zwischendurch!

8. April | Mittwoch | 17 Uhr | JUNGE FREUNDE kostenlos | Sächsisches Staatsministerium der Finanzen, Carolaplatz 1, 01097 Dresden

Achtung: Bitte am Empfang im Finanzministerium melden, bevor ihr in die Ausstellung geht!

Tilo Baumgärtel, Begegnung, 2001, Öl/Papier, 24 x 35 cm. Kunstfonds, Staatliche Kunstsammlungen Dresden.Immobilienanleihen, Wertpapiere und Aktienfonds sind im Moment ziemlich out da räumt sogar das Finanzministerium seinen beeindruckenden Innenhof  für die Kunst, denn die erweist sich jetzt als wahrer Schatz! Die Ausstellung BLATTGOLD, durch die uns Silke Wagler, Leiterin des Kunstfonds und Kuratorin der Ausstellung führt, wartet mit einer repräsentativen Auswahl zeitgenössischer Grafik auf, darunter so bekannter Künstler wie Georg Baselitz, Eberhard Havekost, Thomas Scheibitz oder Matthias Weischer. Alles graphische Gold, das hier glänzt, stammt aus der Sammlung des Kunstfonds, die seit 1992 überwiegend durch die Förderankäufe des Freistaates Sachsen zusammengetragen wurde. Diese Förderankäufe sind ein wichtiger Bestandteil der Förderung bildender Kunst in Sachsen und unterstützen in besonderer Weise das zeitgenössische Kunstschaffen in der Region und dienen der Stärkung der sächsischen Kunstlandschaft.

Die so zusammengetragenen Sammlung des Kunstfonds sind durchaus als Staatsschatz zu betrachten, ein Gedanke, auf den auch der Ausstellungstitel Bezug nimmt. Die Ausstellung BLATTGOLD vereint mehr als 70 Arbeiten von insgesamt 38 Künstlern, die eindrucksvoll Vielfalt und Breite grafischer Techniken und künstlerischer Handschriften von Holzschnitt bis Offset vor Augen führen.

Wir freuen uns auf goldene Zeiten am nächsten Mittwoch!

Das Team der JUNGEN FREUNDE

www.freunde-skd.de

Weitere Infos unter:

www.skd-dresden.de/de/ausstellungen/aktuell/blattgold.html

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MADONNA MEETS MAO – DIE PARTY

Montag, 3. November 2008 21:53

Die Jungen Freunde und Altes Wettbüro präsentieren:

MADONNA MEETS MAO – DIE PARTY

Dienstag, 18. November 2008, ab 20 Uhr, 5 EUR Eintritt, Mitglieder JUNGE FREUNDE Eintritt frei!
Kunsthalle im Lipsiusbau, Brühlsche Terrasse, Dresden (Straßenbahn Synagoge, Theaterplatz)

MADONNA MEETS MAO – DIE PARTY öffnet die Ausstellung in der Kunsthalle im Lipsiusbau exklusiv am Abend und holt Musik in die Räume der Kunst: „Bodi Bill” im Live-Konzert und DJ „Studio 17″. Neben feinstem Berliner Elektropop und Dresdner DJ für die Ohren gibt es im wahrsten Sinne Großes für die Augen: Man kann einen echten Warhol sehen, in die Massenszenen Gurskys abtauchen oder die Wucht der Malerei Bacons erleben – die Ausstellung mit Werken aus der Yageo-Foundation macht’s möglich. Neben dem „Who is who” der westlichen Kunst nach 1945 zeigt die Schau auch chinesische und taiwanesische Kunst der Gegenwart und der 1920er bis 1940er Jahre: Madonna meets Mao. Wer mehr wissen will über die Werke und die Ausstellung, der schließt sich einer unserer Kurzführungen an. Und wer Lust auf einen Drink hat, ist an unserer Bar genau richtig. Wir können schon mal im Voraus versichern: Tolle Kunst, Super Musik!

Eine Veranstaltung der Staatlichen Kunstsammlungen Dresden in Zusammenarbeit mit dem Freundeskreis der Staatlichen Kunstsammlungen Dresden MUSEIS SAXONICIS USUI e.V. und dem Alten Wettbüro, Dresden.

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ACHTUNG: WER JETZT FÜR 2009 den JUNGEN FREUNDEN des MSU BEITRITT, BEKOMMT DIE ZEIT BIS ZUM JAHRESWECHSEL GESCHENKT UND FREIEN EINTRITT ZUR PARTY! Einfach anmelden unter www.freunde-skd.de

Ausstellungen entdecken, Künstler befragen, Kontakte knüpfen, zusammen feiern, über Kunst und Kultur diskutieren,…

das sind die JUNGEN FREUNDE bis 35 Jahre!

Ihr habt freien Eintritt in alle elf Museen und deren Sonderausstellungen +++ ihr nehmt kostenlos an Vorträgen, Kunstgesprächen und Führungen teil +++ ihr bekommt Einladungen zu den Eröffnungen +++ ihr werdet per E-Mail über das aktuelle Geschehen informiert +++ ihr nehmt kostenlos an allen „WIR SIND FREUNDE“- Veranstaltungen teil +++ für nur 24 Euro im Jahr!

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Denkmal und Stadt. Bewahren – Vermitteln – Entwickeln. Fünf Jahre Masterstudiengang Denkmalpflege und Stadtentwicklung

Donnerstag, 30. Oktober 2008 15:35

An der TU Dresden ist vor fünf Jahren der Masterstudiengang Denkmalpflege und Stadtentwicklung eingerichtet worden. Er macht die Absolventen unterschiedlicher Fachrichtungen in einem Aufbaustudiengang mit der komplexen Wechselwirkung von Denkmalpflege und Stadtentwicklung vertraut. Vor dem Hintergrund des demografischen Wandels lernen die Studierenden vielfältige Entwicklungsperspektiven der Stadt kennen. Gleichzeitig bereiten wir sie auf ein breites Spektrum beruflicher Wirkungsmöglichkeiten vor.

Wir nehmen das fünfjährige Bestehen des Studiengangs zum Anlass für eine Festveranstaltung, die auf diese Schwerpunktsetzungen in Vorträgen und Gesprächen Bezug nimmt und Interessenten sowie Freunden und Förderern Gelegenheit gibt, unsere Absolventen und deren beruflichen Werdegang näher kennen zu lernen.

Wir würden uns außerordentlich freuen, wenn Sie Zeit und Interesse hätten, an unserer Veranstaltung teilzunehmen und freuen uns auf Ihre Rückmeldung.

Festveranstaltung

Termin: Freitag, 28. November 2008

Ort: Landesamt für Denkmalpflege Sachsen, Schlossplatz 1, 01067 Dresden

Beginn: 11:00 Uhr

Programm:

Begrüßung

Dr. Eva-Maria Stange
Sächsische Staatsministerin für Wissenschaft und Kunst (angefragt)

Prof. Dr.-Ing. Rosemarie Pohlack
Sächsische Landeskonservatorin

Prof. Hermann Kokenge
Rektor der TU Dresden

Prof. Dr. Dr.-Ing. E.h. Gottfried Kiesow
Vorsitzender des Vorstands der Deutschen Stiftung Denkmalschutz

Einführung

Dr. Ingrid Scheurmann und Prof. Dr.-Ing. Jürg Sulzer

Professur für Denkmalkunde und angewandte Bauforschung / Stiftungsprofessur Stadtumbau und Stadtforschung und Görlitz Kompetenzzentrum Revitalisierender Städtebau

Vorträge

Prof. Dr. Dr. hc. Hans Joachim Meyer, Berlin

Sächsischer Staatsminister für Wissenschaft und Kunst a.D.
“Braucht die Moderne keine Vergangenheit?”

— Imbiss  (ca. 13 Uhr) —

Prof. Dr. Werner Sewing, Berlin / Karlsruhe

“Mythos als Leitbild: Die europäische Stadt”

Studium und Studierende

Dr. Susanne Jaeger und Dr. Lars Scharnholz

Professur für Denkmalkunde und angewandte Bauforschung

M.Sc. Dominique Fliegler M.A.

Dipl.-Ing. Jasmin Castro-Frenzl M.Sc.

Dipl.-Ing. Gregor Herberholz M.Sc.

Im Anschluss laden wir zu einem kleinen Empfang und zur Besichtigung der Ausstellung Denkmal und Stadt. Bewahren – Vermitteln – Entwickeln.

Um Antwort wird gebeten bis zum 20. November 2008!

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Kontakt: Masterstudiengang Denkmalpflege und Stadtentwicklung

Sekretariat: Frau Peggy Torau / Email: peggy.torau@tu-dresden.de / Telefon: 0351-463 39500

Technische Universität Dresden / Professur für Denkmalkunde und angewandte Bauforschung / 01062 Dresden

www.masterstudiengang-denkmalpflege.de

Infobroschüre zum Studiengang (.pdf)

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Ringvorlesung: Türme der Weisheit – Die Architektur der Universitäten gestern, heute und morgen

Mittwoch, 29. Oktober 2008 19:59

Tag / Zeit: Do., 7. DS (18.30 – 20.00 Uhr)

Ort: HSZ/HS 3

Beginn: 16.10.2008

Die Idee dieser Vorlesung ist es, über die historisch gewachsene wie gegenwärtig mögliche Baukultur von Universitäten aufzuklären. Denn die Gesamtanlagen von Universitäten wie ihre einzelnen Bauten sind oft Stein gewordene Projektionen einer auf der Grundlage von Bildung und Wissen organisierten Gesellschaft. Zugleich müssen sie im Interesse der Forschung oft spezielle technische Anforderungen erfüllen, um praktisch zu funktionieren.
Wie kaum ein anderer Bautypus steht die Universität deshalb im Schnittpunkt zahlreicher Diskurse und Forderungen, die sich in der Qualität ihrer Architektur ausdrücken. Die Universität selbst ist zugleich aber auch der ideale Ort, an dem frei über ihre eigene Gestaltungsperspektive nachgedacht werden kann.

16.10.08
Einführung, Historische Universitätsbauten vor der Moderne
Prof. Dr. Bruno Klein (TU Dresden)

23.10.08
Schlösser für die Wissenschaft. Universitäten und Technische Hochschulen des 19. Jahrhunderts in Deutschland
Prof. Dr. Hans-Georg Lippert (TU Dresden)

30.10.08
Amerikanische Campus-Universitäten
Prof. Dr. Jürgen Paul (TU Dresden)

13.11.08
Die zwanziger Jahre: Köln, das Bauhaus, Le Corbusier
Prof. Dr. Gilbert Lupfer (TU Dresden)

20.11.08
Elfenbeintürme mit Stahlskelett. Amerikanische Wolkenkratzeruniversitäten
Dr. des. Anke Köth (TU Dresden)

27.11.08
Amerikanischer Universitätsbau der Nachkriegszeit
Prof. Dr. Jürgen Paul (TU Dresden

04.12.08
Großstrukturen. Deutschland und die Internationale Moderne nach dem 2. Weltkrieg
Prof. Dr. Bruno Klein (TU Dresden)

11.12.08
Paläste der Wissenschaft. Zur frühneuzeitlichen Universitätsarchitektur Italiens
PD. Dr. Jörg Stabenow (Universität Augsburg)

18.12.08
Die moderne Universität als Weltkulturerbe: Mexiko
Prof. Dr. Peter Krieger (UNAM Mexico)

08.01.09
Werkvorstellung Codeunique-Architekten (Dresden)

15.01.09
Universitätsbibliotheken in den neuen Bundesländern
Katrin Iselt M.A. (TU Dresden)

22.01.09
Werkvorstellung Prof. Ivan Reimann (TU Dresden)

29.01.09
Podiumsdiskussion
Exzellente Universitäten brauchen exzellente Architektur – mäßige Baukultur zeugt von mäßiger Wissenschaftskultur (Arbeitstitel)

Teilnehmer:

  • Prof. Dr. Georg Unland, Staatminister für Finanzen des Freistaats Sachsen (angefragt)
  • Prof. Hermann Kokenge, Rektor TU Dresden
  • Wolf-Eckhard Wormser, Kanzler der TU Dresden (angefragt)
  • Vertreter einer weiteren Universität, eventuell FU Berlin
  • Vertreter der Studierenden
  • Architekt (Olaf Lauströer)

Moderation: Prof. Dr. Bruno Klein, TU Dresden

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Form und Funktion – Museen des 21. Jahrhunderts in historischen Bauten

Mittwoch, 29. Oktober 2008 13:52

Titel des Forschungsprojektes:
Form und Funktion – Museen des 21. Jahrhunderts in historischen Bauten. Ein internationaler Kongress

Projektträger:
Staatliche Kunstsammlungen Dresden und Institut für Kunst- und Musikwissenschaft der TU Dresden

Kurzbeschreibung:
Die fortschreitende Rekonstruktion des Dresdner Residenz-schlosses bietet Anlass, über die für den Bau vorgesehene Nutzung und speziell über das spannungsvolle Verhältnis zwischen dem bereits wiederhergestellten bzw. noch wiederherzustellenden Gebäude und der darin vorgesehenen musealen Präsentation nachzudenken. Es scheint sinnvoll, das Projekt historisch wie typologisch zu klassifizieren, um Chancen und Risiken rechtzeitig zu erkennen. Zu diesem Zweck soll im Herbst 2008 ein internationales Kolloquium stattfinden, das von der TU Dresden und den Staatlichen Kunstsammlungen Dresden gemeinsam veranstaltet wird.

Tagungs-Programm (pdf-Dokument)
Um Anmeldung wird gebeten.

Angestrebtes Ergebnis:
Kongress: 6.-8 November 2008

Finanzierung:
Drittmittelgeber, Haushaltsmittel

Projektverantwortlicher:
Herr Prof. Dr. Bruno Klein, TU Dresden
Herr Prof. Dr. Dirk Syndram, Grünes Gewölbe

Ort: Hans-Nadler-Saal, Residenzschloss Dresden

Projektmitarbeiter:
Frau Dr. des. Martina Minning, Grünes Gewölbe

Kontakt:
Martina.Minning@skd-dresden.de

Entnommen von: www.skd-dresden.de

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Like a bridge. Die Ausstellung “troubled waters” in der Gemäldegalerie Alte Meister.

Mittwoch, 1. Oktober 2008 17:20

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Das Stillleben als Darstellung der unbelebten Natur entstand als eigenständige Bildgattung im Laufe des 16. Jahrhunderts und wird derzeit in zahlreichen Veröffentlichungen und mit Ausstellungen wie beispielsweise “Die Natur der Dinge” im Frankfurter Städel, wo Werke der Zeit von 1500-1800 versammelt waren, einer Revision unterzogen.

In der Dresdner Gemäldegalerie Alte Meister kann zur Zeit ein interessanter Zweig künstlerischer Auseinandersetzung mit den Dingen – und dem Menschen – gesehen werden: Die Ausstellung “troubled waters” präsentiert Stilllebenfotografie von 12 bedeutenden Künstlern aus der Zeit von 1967 bis in die 90er Jahre des vorigen Jahrhunderts. Schnell stellt sich heraus, dass der traditionelle Begriff des Stilllebens flexibel gehandhabt wird, spielt doch der Mensch in den ausgestellten Werke eine zentrale Rolle. Diese äußert sich einerseits in seiner unmittelbaren Präsenz im Bild bei Michael Schmidt, Dan Graham, Lindwien van de Ven und William Eggleston, dessen Serie der Ausstellung ihren Namen lieh. Andererseits spielen auch die wirklich stilllebenhaften Arbeiten mit der gewesenen Anwesenheit lebenden Personals. Gerade dieser implizite Protagonist verleiht den meisten Werken erst ihren Reiz, wie beispielsweise in Thomas Struths “South Lake Street Appartment 2″, wo eine massive Wohnmaschine einen mehr funktional als liebevoll angelegten Spielplatz überschattet. Auch die Fotografien (?) des “Alchemisten” Sigmar Polke überschreiten eine imaginäre Gattungsgrenze, indem sie auf ihrem Weg in die Abstraktion eine Reflexion über das bilderzeugende Material ermöglichen.

So changieren die ausgestellten Arbeiten zwischen Abstraktion und zum Teil porträthaftem Menschenbezug und erlauben zum einen anregende Einblicke in das Werk bekannter Fotokünstler, zum anderen aber stellt diese kleine Ausstellung durch ihre prägnante Werkauswahl die Frage nach Gattungsbestimmung und der generellen Möglichkeit der Kategorisierung von Kunst seit der zweiten Hälfte des 20. Jahrhunderts.

Zu sehen ist die Ausstellung noch bis zum 11. Januar 2009 in der Gemäldegalerie Alte Meister.

Abbildungen entnommen von: sk-dresden.de

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Ausstellung „Neue Pastelle und Zeichnungen von Andreas Meyertöns“

Montag, 22. September 2008 14:13

Neue Pastelle und Zeichnungen des Dresdner Künstlers Andreas Meyertöns, die in den letzten Jahren entstanden sind, zeigt eine Ausstellung der Abteilung Denkmalschutz im Kulturrathaus.

Idyllische Motive aus den historischen Dorfkernen im Dresdner Süden, aber auch Szenen aus der Natur und verträumte ländliche Details werden bis zum 24.10.2008 gezeigt.

Die Ausstellung im 3.OG des Kulturrathauses, Königstr. 15, 01097 Dresden, ist montags und freitags von 8:00 bis 15:00 Uhr und dienstags und donnerstags von 8:00 bis 18:00 Uhr zu besichtigen, der Eintritt ist frei.

Weitere Informationen unter dresden.de

und bilder-aus-dresden.de

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Der Bismarckturm auf Dresdens Räcknitzhöhe

Sonntag, 14. September 2008 20:30

„Es ist ein Vorteil des Altwerdens, dass man gegen Hass und Verleumdung gleichgültig wird, während die Empfänglichkeit für […] Liebe stärker wird.“ [1]

So beschrieb einst ein Politiker die Empfindungen während des Alterns, der auf eine Lebenszeit voller Kontroversen, Krisen und weltgeschichtlicher Ereignisse zurückschauen konnte: Otto von Bismarck war der erste Kanzler des Deutschen Reiches, der unter seinen Zeitgenossen als streitlustiger, wahnsinniger und doch als genialer Politiker galt. Trotz seiner nachhaltig zwielichtigen Bedeutung für überspanntes Deutschtum, kann er als einer der bedeutendsten Persönlichkeiten deutscher Geschichte gesehen werden. Diese außergewöhnliche Position innerhalb der Entwicklung war auch Jahre nach seinem Tod Anlass für zahlreiche Ehrungen. Bismarck wurde nicht nur in Standbildern, Historiengemälden und lyrischen Ehrungen verewigt. Am markantesten sind die 160 erhaltenen Bismarcktürme, die von 1899 bis 1911 auf dem Gebiet des damaligen deutschen Staatsgebietes gebaut wurden [2]. Die einst 240 Türme beflaggten wichtige Punkte von Städten und Landschaften in Deutschland, Polen und in der Tschechischen Republik. Nicht nur als Denkmäler im herkömmlichen Sinne geplant, sollten sie zu besonderen Anlässen als weithin sichtbare Feuersäulen fungieren und somit den „Bismarckmythos“ zum Beginn des 20. Jahrhunderts schüren [3].

In der sächsischen Landeshauptstadt findet man vier verschiedene Bismarcktürme [4]: Bekanntester ist wohl jener auf der Räcknitzhöhe im Süden Dresdens. Der Bau des am 23. Juni 1906 eingeweihten Turms, der stilistisch auf den „Standardentwurf“ von Wilhelm Kreis zurückgeht, wurde von damaligen Dresdner Studenten initiiert und mit Spenden der Stadtbevölkerung finanziert. Dieser Entwurf wurde bei 42 dieser Denkmaltürme verwendet, wobei die Kubaturen nie vorgeschrieben waren. Während der ausgehenden Kaiserzeit, der Weimarer Republik, aber speziell während des Dritten Reiches wurde der Turm nicht mehr in seinem eigentlichen Sinn genutzt. Nach der Teilung Deutschlands – man zog sogar seinen Abriss in Erwägung – wurde der Bismarckturm in “Friedensturm” umbenannt [5]. Nach der Wiedervereinigung und der Jahrtausendwende wurde der Turm in miserablem Zustand vorgefunden. Erneut waren es Dresdner Studenten, die 2003 mit der Gründung des „Bismarckturm Dresden e.V.“ den Startschuss für die Rettung und Erhaltung des Bismarckturms gaben. Die Arbeit des Vereins wurde am 30. August 2008 mit der feierlichen Eröffnung des restaurierten Turms für die Öffentlichkeit belohnt [6].

Die 23 m hohe Sandsteinsäule trohnt auf einem quadratischen Standsockel, welcher auf einer kleinen künstlichen Anhöhe sitzt. Nach einem weiteren übermannshohen und gestuften Turmsockel erhebt sich der hohe Turmkörper. Dieser nimmt etwa dreiviertel der Höhe des gesamten Bauwerks ein und spiegelt eine Art überdimensionierten, quadratischen kantonierten Pfeiler wider. An der Ostseite des Turmkörpers befindet sich ein Relief eines Adlers, der von zwei Halbsäulen eingerahmt wird. Kurz vor dem Abschluss des sich verjüngenden Turmkörpers umläuft ein Gesmisband den Bau. Auf dem Turmkörper sitzt der Turmabschluss. Beginnend mit einer konkaven Gebälkzone, schließt dieser Bereich mit einer dreistufigen Kastenarchitektur ab, bei der die dritte und überhöhte Stufe die steinerne Grenze der Aussichtsplattform bildet. Der mit Backsteinen verkleidete Innenraum, der sich aus Turmsockel und -körper zusammensetzt, ist hohl und lässt genug Raum für die Erschließungstreppen. Diese führt die Besucher zur Aussichtsplattform hinauf. Die moderne Stahltreppenkonstruktion setzt einen bewusst genutzten Kontrast zu den Überresten der ehemaligen Treppe, welche man noch heute teilweise sehen kann. Stilistisch könnte man diese Form des Bismarckturms als eine Anlehnung an romanische Festungsarchitektur verstehen. Dieser Effekt wird nicht zuletzt durch das gemischt versetzte, äußere Mauerwerk hervorgerufen [7]. Diese Formensprache schien wohl gut in die romantisierende und heroisierende Mittelaltervorstellung des nationalen Deutschverständnisses zu Beginn des letzten Jahrhunderts zu passen.

Schließlich auf der Plattform angekommen, erwartet den Besucher ein reizvolles Panorama, das bei gutem Wetter den Blick von der Sächsischen Schweiz über das entfernte Osterzgebirge bis nach Freital lenkt. In Richtung Norden erblickt man das Dresdner Stadtgebiet und man erhält ein Gefühl dafür wie sich Dresden schier unendlich als urbane Masse an der Elbe entlang schlängelt. Bei genauerem Hinsehen kann man zwei weitere Bismarcktürme erspähen. Neben dem Bismarckturm auf den Weinbergen oberhalb von Radebeul, kann man auch den Fichteturm in Dresden-Plauen erblicken.

Erreichen kann man den Bismarckturm über die Südhöhe und die Ludwig-Renn-Allee. Den Eingang findet man auf der Südseite des Turms. Der Eintritt zum Turm und für den Aufstieg ist frei und von Donnerstag bis Sonntag zwischen 10 bis 18 Uhr möglich.

Ein Blick vom Bismarckturm über das abendliche Dresden:

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[1] Zitat entnommen von: www.gedichte-garten.de .
[2] Entnommen von: www.bismarcktuerme.de .
[3] siehe [2] .
[4] Entnommen von: www.wikipedia.org .
[5] Entnommen von: www.wikipedia.org .
[6] siehe: www.bismarckturm-dresden.de .
[7] Koch, Wilfried: „Baustilkunde”; München 2006.

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Der Rathausturm – Dresdens Größter

Freitag, 8. August 2008 20:09

Wenn man auf den Hängen des Elbtals wandert, zwischen den Weinreben des Meissner Spaargebirges hin und her schlendert und selbst während eines Spaziergangs auf dem über Pillnitz thronenden Schlossberg sieht man ihn – den Turm des Dresdner Rathauses. Wie ein riesiger, schwarzer Polstab einer übergroßen urbanen Sonnenuhr markiert dieses Bauwerk nicht nur Dresdens Mitte, sondern ist seit jeher einer der lohnensten Aussichtpunkte über die Landeshauptstadt. Grund genug diesen Turm in der Mini-Dokumentation „Über den Dächern – Dresden, Stadt der Türme“ auf Kunstgeschichten-Dresden.de vorzustellen.

Der, von 1905 bis 1910, im Zuge des Rathausneubaus, von den Architekten Karl Roth und Edmund Bräter, errichtete Turm, erreicht eine Höhe von 95,25m. Ergänzt durch die goldene Herkulesstatue von Richard Guhr besitzt der Rathausturm eine Gesamthöhe von 100,30m und ist somit Dresdens höchster Turm[1]. Ein Umstand, der dem letzten König von Sachsen Friedrich August III. missfallen haben dürfte, da er noch vor dem Baubeginn angeordnet hatte, dass der Rathausturm nicht höher, als der des Schlosses – der Hausmannturm mit 100m – sein dürfe. Ob Friedrich August diese „bürgerliche Unflätigkeit“ je auffiel, ist historisch nicht belegt. Eine kunsthistorische Beschreibung und Einordnung hingegen hätte ihn sicherlich interessiert.

Die Grundform des Turms bildet ein sich nach oben hin verjüngendes, oktogonales Prisma aus Sandstein, dessen Ecken durch flache Wandpfeiler verstärkt sind. Horizontal ist der Turm durch flache, unprofilierte Gesimse gegliedert. Wandpfeiler und Gesimse ergeben geschossweise, orthogonale Seiten – Traveen – die durch quadratische Fenster durchbrochen sind. Das siebte und achte Geschoss, heben sich nicht nur wegen ihrer gemeinsamen Höhe von den unteren Geschossen ab, sondern auch in ihrer bau- und formstrukturellen Gestaltung. Dieses Doppelobergeschoss hebt sich durch eine weitere Balustrade von dem unteren Geschoss ab. Auf jeder Seite befinden sich hohe, orthogonale Fenster, über denen jeweils noch Kleineres sitzt. Diese baugleichen Fenster lokalisieren das achte Geschoss - man kann dieses als Zwischen- oder Mezaningeschoss beschreiben. Die Ecken des Prismas werden nun nicht mehr durch flache Wandpfeiler verstärkt, sondern durch ein Zwillingspaar unkanelierter Säulen mit ionischen Kapitellen. Die Säulen tragen jeweils ein sich vom Wandniveau des Oktogons abhebendes Gebälkelement, das durch seine umlaufende Überdachung einen gelungenen Übergang zum darüber liegenden Geschoss bildet. Das neunte Geschoss des Rathausturms besitzt die Höhe der Geschosse eins bis sechs. Die Ecken werden nun wieder durch flache Wandpfeiler verstärkt, die jeweils aus den bereits erwähnten Gebälken hervorgehen. Durchleuchtet wird das neunte Geschoss durch elliptische Ochsenaugen. Das für den Besucher interessanteste Geschoss – hier befindet sich der Aussichtsrundgang – ist das zehnte bzw. elfte Geschoss des Turms. Umringt von einer weiteren Balustrade umläuft hier ein Laufgang den oktogonalen Baukörper. Auf den Kanten, die sich durch die Schnittpunkte der Balustradenseiten ergeben, befindet sich jeweils ein Figurenpaar aus Sandstein. Diese sechzehn übermannshohen Figuren wurden von den Bildhauern Peter Pöppelmann, August Schreitmüller, Bruno Fischer und Arthur Selbmann geschaffen. In wiefern Ersterer mit dem berühmten Zwingerbildhauer Matthäus Daniel Pöppelmann verwandt ist, ist nicht belegt – zumindest stammten beide aus Westfalen. Die Figuren stellen die sechzehn Tugenden Güte, Weisheit, Aufopferung, Stärke, Beharrlichkeit, Mut, Treue, Glaube, Frömmigkeit, Barmherzigkeit, Hoffnung, Liebe, Klugheit, Wachsamkeit, Wahrheit und Gerechtigkeit dar. Bis auf die beiden Figuren, die die Wachsamkeit und die Weisheit darstellen, sind alle wettergeschwärzt. Diese beiden, von der Witterung noch unversehrten Figuren, wurden in der Bombennacht am 13. Februar 1945 zerstört und erst 1999 als Repliken an ihren alten Bestimmungsort aufgestellt. Hinter den Tugenden, auf den Ecken des Geschosses befinden sich unkanelierte Halbsäulen mit ionischem Kapitel, die auf jeder zweiten Seite des Oktogons als Stützen für einen leicht gesprengten Segmentgiebel dienen. Diese überspannen nicht nur die jeweiligen Seiten und die Aus- und Eingänge zum Aussichtsrundgang, sondern auch die für den Rathausturm so charakteristischen riesigen Uhren. Zudem verhalfen diese Uhren dem Rathausturm zu seinem, eher spöttischen, Beinamen „Die Eule“. Dieser ist gar nicht so verkehrt, denn wenn man zum Beispiel bei Nacht vom Bismarkturm auf der Räcknitzhöhe in Richtung Stadtzentrum schaut, könnte man durchaus den Eindruck von einer gigantischen Eule mit großen, leuchtenden Augen bekommen. Zuletzt soll nun die Turmhaube des Rathausturms beschrieben werden. Der Terminus, der diese Form einer Turmhaube am besten beschreibt, ist der der Glockenhaube [2]. Diese Glocke beherbergt unter dem Dachstuhl, innerhalb ihres „Wolms“, noch zwei Dachgeschosse. Getrennt sind diese beiden Dachgeschosse durch ein umlaufendes Gesims. Das untere Dachgeschoss wird auf den Seiten, unter denen sich die großen Uhren befinden, durch den beschriebenen Segmentgiebel unterbrochen. Zusätzlich sind beiden Dachgeschosse mit Tonnengauben, deren Fensteröffnungen elliptisch sind, durchfenstert. Auf der „Haupe“, der Glockenhaube, befindet sich der berühmte goldene Rathausmann Richard Guhrs, der diesen aus goldenem Kupferblech fertigte. Die Statue zeigt eine im Contrapost stehenden muskulösen, männlichen Akt, der mit seinem entspannten Arm ein mit der Öffnung zum Boden hingewandtes Füllhorn hält und mit dem angespannten Arm einen zeigenden, fast segnenden Gestus vollführt. Der volle Bart und das wellige Haar des Rathausmannes geben ein starres aber gezielt schauendes Gesicht frei, dessen Haupt eine Krone ziert. Die kunst- und architekturhistorische Einordnung wird in manchen Quellen als Übergangsstil beschrieben. Dies wird klar wenn man die verschiedensten baudekorativen Formelemente wie Säulen, Giebel und die Dachform betrachtet. Diese finden ihre Vorbilder klar in der römischen Antike und in der Stilistik des ausgehenden Barock. Soweit die Beschreibung des Bauwerks.

Den „Eingang in die Höhe“ findet man, wenn man die Kreuzstraße in Richtung Altmarkt einbiegt und rechterhand durch das erste rundbogige Portal in den dritten der sechs Lichthöfe des Rathauses gelangt. Nach wenigen Schritten erreicht man auch schon den Aufzug – Zeit genug den ersten Blick am wettergeschwärzten Sandstein hinauf zu wagen. Nach kurzem Warten öffnet sich die Aufzugstür und man gelangt zunächst in den siebten Stock des Turms. Dort erwartet einen das Turmpersonal, welches die Tickets zum Aussichtsrundgang für den kleinen Unkostenaufwand zwischen 1,70€ und 3,00€ bereithält. Danach gelangt man über eine kleine Treppe zum zweiten Aufzug, der einen nun in eine Höhe von 68m hinauffährt. Oben angekommen eröffnet sich ein atemberaubender Blick über das gesamte Elbtal – bei gutem Wetter kann man sogar die Festung Königstein im Elbsandsteingebirge und auf der anderen Seite die Spitzen der Meissner Domtürme erkennen. Und selbst die wuselnde und geschäftige „Elbmetropole“ direkt unter dem Turm bietet von oben einen visuellen Rundflug über ihre Dächer. Ein besonderes Highlight ist es, den Rathausturm während der Adventssonntage zu erklimmen, da man so einen noch eindrucksvolleren Blick über das nächtliche Dresden erhält.

Öffnungszeiten: 20. März bis 31. Oktober, täglich von 10 bis 18 Uhr (letzter Einlass 17.30 Uhr)

Lageplan:

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[1] Löffler, Fritz: „Das Alte Dresden – Geschichte seiner Bauten“, 16. Auflage, Leipzig 1981.

[2] Koch, Wilfried: „Baustilkunde“; München 2006.

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