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„Wunschbilder” Sehnsucht und Wirklichkeit. Malerei des 18. Jahrhunderts für Dresden.

Montag, 18. Mai 2009 20:28

wunschbilder


Gemäldegalerie Alte Meister Dresden | Semperbau am Zwinger | Theaterplatz 1

Jour Fixe: Kuratorenführung 27. Mai | Mittwoch | 19 Uhr | Freier Eintritt für JUNGE FREUNDE | Gäste 3 €

Dresden ist der Nabel der Welt! – naja, nicht ganz… konnte man aber im 18. Jahrhunderts angesichts des Kunstgeschehens rund um die Stadt sehr wohl meinen, denn Dresden war in dieser Zeit ein Ort, der Künstler aus vielen Ländern anzog und in ihren Arbeiten beschäftigte: Während die einen selbst nach Dresden kamen, haben andere in Venedig oder Paris für Dresden gemalt. Viele dieser Werke, die sich heute in Sammlungen auf der ganzen Welt befinden und dort eindrucksvoll von der Elbestadt künden, sind als Leihgaben in der Ausstellung „Wunschbilder” zu sehen. Es ist eine Schau hochkarätiger Kunstwerke, die in dieser Auswahl erstmalig in Dresden zu sehen sind. Versammelt werden Porträts, Veduten, Landschafts- und Historienbilder, die einen Dresden-Bezug haben. Wunschbilder sind es dabei in doppeltem Sinne: Zum einen spiegeln sie Idealvorstellungen von Personen, Ereignissen und Orten der damaligen Zeit, zum anderen erfüllt sich mit dieser Ausstellung der Wunsch der Galerie sowie ihres langjährigen Direktors Harald Marx, diese großartigen Werke aus nationalen und internationalen Sammlungen, aus Berlin, Budapest, Graz, Paris, Sankt Petersburg, Versailles und Wien für einige Zeit in Dresden zu präsentieren.

Thomas Liebsch, der die Ausstellung mit konzipiert und organisiert hat, wird uns durch die prunkvollen Räume mit Beeindruckungs-potenzial führen – Geschichten von hinter den Kulissen inklusive! Wir freuen uns auf einen opulenten Dresdner Abend!

Wir sehen uns! Eure Jungen Freunde.

Weitere Infos: www.skd-dresden.de

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JUNGE FREUNDE Jour Fixe: „Auf den Flügeln des Markuslöwen“

Mittwoch, 15. April 2009 15:16

Auf den Flügeln des Markuslöwen
Von Bellotto bis Tiepolo. Venezianische Graphik des 18. Jahrhunderts

Giovanni Battista Piranesi: Die Zugbrücke. Aus:Carceri D´Invenzione. 1761Jour Fixe: Kuratorenführung und Workshop Kaltnadelradierung!

29. April | Mittwoch | 19 Uhr – ca. 21 Uhr | JUNGE FREUNDE 3 € Materialkosten für die Radierung | Gäste 6 € | Residenzschloss Dresden, Kupferstich-Kabinett, Ausstellung 3. OG

Da in der Werkstatt nur begrenzt Platz ist, bitte anmelden bis 27.4. unter: nadja.schmieder@skd.museum


Sich mit den Blicken auf den verschlungenen Treppen eines Piranesi verirren oder
anhand der Graphiken Tiepolos Geschichten spinnen: Die venezianische Kunst des 18. Jahrhunderts verlieh der Phantasie der Betrachter sozusagen Flügel – und uns heute noch. Wir wollen in unserer Jour Fixe-Reihe erstmals nicht nur Kunst angucken, sondern selbst praktisch tätig werden: Erst gibt es eine Führung mit Kuratorin Claudia Schnitzer, dann einen Workshop Kaltnadelradierung mit Expertin Claudia Schmidt!

Das Kupferstich-Kabinett besitzt einen reichen Bestand venezianischer Graphik, der zum großen Teil schon im 18. Jahrhundert nach Dresden gelangte. In der Ausstellung zu sehen sind auch seltene Frühdrucke, kostbare Bücher und Graphikbände. Manche der Werke wirken verblüffend, leicht, fast modern, weil die Künstler in den sogenannten Capricci, assoziativen Bilderfolgen, mit akademischen Konventionen brachen und sozusagen Kapriolen schlugen – die ebenfalls für Venedig typischen Veduten dagegen stellen topographisch exakte Stadtansichten dar. Realitätsanspruch und Phantasiewelt prallen in der Kunst der Zeit aufeinander und verschwimmen in manchen Graphiken.

Nachdem wir in der Ausstellung in das Venedig des 18. Jahrhunderts abgetaucht sind, wechseln wir in die Druckwerkstatt im Schloss. Wir greifen selbst zu Druckplatte, Griffel und Farbe und stellen unsere eigenen Kaltnadelradierungen her. Das ist erstaunlich einfach und sieht dann erstaunlich toll aus – man ritzt ein Motiv in die Metallplatte, walzt diese mit der Farbe ein, reibt die überschüssige Farbe ab und schickt die Platte mit einem Blatt feinsten Papiers durch die Druckerpresse. Voilà: euer eigenes druckgraphisches Kunstwerk!

Wir freuen uns auf einen eindrucksvollen Abend! Euer JUNGE FREUNDE-Team

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Blattgold. Zeitgenössische Grafik.

Montag, 30. März 2009 17:56

Blattgold. Zeitgenössische Grafik – Eine Ausstellung des Kunstfonds der Staatlichen Kunstsammlungen Dresden im Sächsischen Staatsministerium der Finanzen.

Special zwischendurch!

8. April | Mittwoch | 17 Uhr | JUNGE FREUNDE kostenlos | Sächsisches Staatsministerium der Finanzen, Carolaplatz 1, 01097 Dresden

Achtung: Bitte am Empfang im Finanzministerium melden, bevor ihr in die Ausstellung geht!

Tilo Baumgärtel, Begegnung, 2001, Öl/Papier, 24 x 35 cm. Kunstfonds, Staatliche Kunstsammlungen Dresden.Immobilienanleihen, Wertpapiere und Aktienfonds sind im Moment ziemlich out da räumt sogar das Finanzministerium seinen beeindruckenden Innenhof  für die Kunst, denn die erweist sich jetzt als wahrer Schatz! Die Ausstellung BLATTGOLD, durch die uns Silke Wagler, Leiterin des Kunstfonds und Kuratorin der Ausstellung führt, wartet mit einer repräsentativen Auswahl zeitgenössischer Grafik auf, darunter so bekannter Künstler wie Georg Baselitz, Eberhard Havekost, Thomas Scheibitz oder Matthias Weischer. Alles graphische Gold, das hier glänzt, stammt aus der Sammlung des Kunstfonds, die seit 1992 überwiegend durch die Förderankäufe des Freistaates Sachsen zusammengetragen wurde. Diese Förderankäufe sind ein wichtiger Bestandteil der Förderung bildender Kunst in Sachsen und unterstützen in besonderer Weise das zeitgenössische Kunstschaffen in der Region und dienen der Stärkung der sächsischen Kunstlandschaft.

Die so zusammengetragenen Sammlung des Kunstfonds sind durchaus als Staatsschatz zu betrachten, ein Gedanke, auf den auch der Ausstellungstitel Bezug nimmt. Die Ausstellung BLATTGOLD vereint mehr als 70 Arbeiten von insgesamt 38 Künstlern, die eindrucksvoll Vielfalt und Breite grafischer Techniken und künstlerischer Handschriften von Holzschnitt bis Offset vor Augen führen.

Wir freuen uns auf goldene Zeiten am nächsten Mittwoch!

Das Team der JUNGEN FREUNDE

www.freunde-skd.de

Weitere Infos unter:

www.skd-dresden.de/de/ausstellungen/aktuell/blattgold.html

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JUNGE FREUNDE | Unser Jour Fixe – jetzt jeden letzten Mittwoch im Monat

Montag, 23. Februar 2009 14:22

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25. Februar 2009 | Mittwoch | 19 Uhr | JUNGE FREUNDE kostenlos, Gäste 2,50 Euro | Skulpturensammlung im Zwinger | Eingang im Zwingerhof zwischen Gemäldegalerie und Wallpavillon

exklusiv für uns

Ausstellungsbesuch mit Kuratorenführung | Facetten der Moderne. Das Menschenbild im Wandel | Ausstellung der Skulpturensammlung

Eine Provokation waren die Skulpturen von Edgar Degas und Auguste Rodin Ende des 19. Jahrhunderts: Statt dem Publikum mit geschönten Idealen zu schmeicheln, konfrontier(t)en sie mit einer neuen Subjektivität, mit bewusst fragmentarischen Formen und neuen Materialien wie Gips, farbig gefasster Bronze und Textilien. Anhand der ausgestellten Skulpturen wollen wir uns auf eine rasante Zeitreise von 1880 bis heute begeben, die in Portraits, Statuetten oder abstrakten Werken einen Wandel des Menschenbilds in gut 120 Jahren Kunst erfahrbar macht. Mal spricht aus den Werken die hoffnungsvolle Utopie eines neuen Menschen, mal die Resignation angesichts von Kriegserfahrungen oder das Misstrauen in die realistische Darstellung. So spiegelt sich in den chronologisch gruppierten Werken, u.a. von Wilhelm Lehmbruck, Fritz Wotruba, Wieland Förster oder Martin Honert und Birgit Dieker auf verblüffende Weise deutsche Zeitgeschichte.

Neben den Einzelwerken macht das Zusammenspiel von Raum und Skulpturen die Ausstellung zu einem ganz besonderen Erlebnis. Wir freuen uns, dass die Räume in der Bogengalerie im Zwingerhof extra für uns am Abend geöffnet werden! Verena Schneider, die die Ausstellung mit konzipiert hat, führt uns durch die abendlich erleuchteten Räume.

http://www.skd-dresden.de/de/ausstellungen/aktuell/facetten_der_moderne.html

PS: Noch nicht Mitglied bei den JUNGEN FREUNDEN?  Jetzt auf www.freunde-skd.de anmelden, nur 24 € Jahresbeitrag zahlen und für 2009 alle Vorteile sichern: so oft ihr wollt kostenlos die 11 Museen der Staatlichen Kunstsammlungen Dresden besuchen, am riesigen Angebot an Vorträgen, Kunstgesprächen, Sonderführungen kostenlos teilnehmen, Workshops besuchen und natürlich bei unseren JUNGE FREUNDE-Veranstaltungen und unseren exklusiven Blicken hinter die Kulissen der Museen dabei sein. Außerdem bekommt ihr Einladungen zu allen Ausstellungseröffnungen (!) und werdet per Mail über das aktuelle Geschehen informiert! Ideen, was wir unbedingt mal machen sollten, Fragen oder Anregungen? Dann schreibt uns einfach: freunde@skd.museum oder besucht unsere Gruppe „Wir sind Freunde” bei Studi-VZ.

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Die JUNGEN FREUNDE | Programm | Februar 2009

Mittwoch, 11. Februar 2009 16:52

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13. Februar 2009 | Freitag | 17 Uhr | 3 Euro (Eintritt und Führung) | Kunsthaus Dresden | Rähnitzgasse 8 | 01097 Dresden

exklusiv für uns

Ausstellungsbesuch mit Führung | „Lasst tausend Blumen blühen” – Lisl Ponger im Kunsthaus Dresden

Vielleicht ist es das Licht, vielleicht das Arrangement der Personen auf dem Foto von Lisl Ponger: Das schwarze Mädchen in dem Capitalism-T-Shirt mit den Engelsflügeln aus Plastik und der schlafende Soldat erinnern trotz ihrer Absurdität irgendwie an ein Caravaggiobildnis, wirken wie vom Altmeister der barocken Lichtführung inszeniert. Vielleicht sind es auch die Unmengen von scheinbar belanglosen, aber gleichzeitig doch unheimlichen Gegenständen, die sich neben den beiden Personen auf einem Tisch ausbreiten, die zu dieser Assoziation zwingen.

Jedenfalls möchte man wissen, was der ganze Krimskrams auf dem Tisch bedeuten soll oder warum eine Werkserie der österreichischen Künstlerin „Welchen Projektionen würde ein Emil Nolde heute erliegen?” heißt – Lisl Pongers Arbeiten machen stutzig, neugierig und regen zum Nachdenken an. Die vielen Objekte der Ausstellung, die einerseits Spuren der Kolonialzeit, aber auch Dinge, Eindrücke und Klischees aus unserer westlichen Kultur und dem heutigen Zeitalter aufgreifen, werden großflächig und gekonnt im Kunsthaus Dresden in Szene gesetzt. Neben meist großformatigen Fotografien, gibt es auch einige Installationen und einen Film, der die Arbeitsweise von Lisl Ponger verdeutlicht.

Wir laden ein zu einer exklusiven Führung mit Simone Zupfer vom Kunsthaus durch die erste große Werkschau der Künstlerin. Lasst Euch in fremde Kulturen entführen und Neues in schon Bekanntem entdecken.

http://www.artnet.de/magazine/reviews/albers/albers12-17-08.asp

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Unser Jour Fixe – jetzt jeden letzten Mittwoch im Monat

25. Februar 2009 | Mittwoch | 19 Uhr | JUNGE FREUNDE kostenlos, Gäste 2,50 Euro | Skulpturensammlung im Zwinger | Eingang im Zwingerhof zwischen Gemäldegalerie und Wallpavillon

exklusiv für uns

Ausstellungsbesuch mit Kuratorenführung | Facetten der Moderne. Das Menschenbild im Wandel | Ausstellung der Skulpturensammlung

Eine Provokation waren die Skulpturen von Edgar Degas und Auguste Rodin Ende des 19. Jahrhunderts: Statt dem Publikum mit geschönten Idealen zu schmeicheln, konfrontier(t)en sie mit einer neuen Subjektivität, mit bewusst fragmentarischen Formen und neuen Materialien wie Gips, farbig gefasster Bronze und Textilien. Anhand der ausgestellten Skulpturen wollen wir uns auf eine rasante Zeitreise von 1880 bis heute begeben, die in Portraits, Statuetten oder abstrakten Werken einen Wandel des Menschenbilds in gut 120 Jahren Kunst erfahrbar macht. Mal spricht aus den Werken die hoffnungsvolle Utopie eines neuen Menschen, mal die Resignation angesichts von Kriegserfahrungen oder das Misstrauen in die realistische Darstellung. So spiegelt sich in den chronologisch gruppierten Werken, u.a. von Wilhelm Lehmbruck, Fritz Wotruba, Wieland Förster oder Martin Honert und Birgit Dieker auf verblüffende Weise deutsche Zeitgeschichte.

Neben den Einzelwerken macht das Zusammenspiel von Raum und Skulpturen die Ausstellung zu einem ganz besonderen Erlebnis. Wir freuen uns, dass die Räume in der Bogengalerie im Zwingerhof extra für uns am Abend geöffnet werden! Verena Schneider, die die Ausstellung mit konzipiert hat, führt uns durch die abendlich erleuchteten Räume.

http://www.skd-dresden.de/de/ausstellungen/aktuell/facetten_der_moderne.html

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Zu Gast bei den Schmalfilmtagen Dresden

Montag, 19. Januar 2009 14:40

Die JUNGEN FREUNDE der Staatlichen Kunstsammlungen Dresden zu Gast bei den Schmalfilmtagen

Besuch des Films „Passagen” von Lisl Ponger |22. Januar | Donnerstag | 21 Uhr | Motorenhalle, Wachsbleichstraße 4a, 01067 Dresden | Eintritt 4 €

Das leise Schnurren des Projektors, das Klackern, und ein echter Film, der durch die Spulen läuft – die Leidenschaft der Schmalfilmtage gehört dem Super8- und 16mm-Film – und das nun schon zum 10. Mal! Wir freuen uns, dabei zu sein, diesem ganz besonderen Medium mal wieder in extenso frönen und mit Lisl Pongers „Passagen” einen ganz besonderen Künstlerfilm erleben zu können.

Schon um 18 Uhr sind wir noch vor der offiziellen Eröffnung zu einem Umtrunk eingeladen, bei dem es auch die Gelegenheit zum Gespräch mit den Machern der Schmalfilmtage gibt! Wer auch die Filmcompilation „Best of Festival. 10 Jahre dresdner schmalfilmtage” um 19.30 sehen will oder „Zuckerzeit” danach , zahlt als Junger Freund für die Tageskarte nur den ermäßigten Preis von 6 €!

Die Schmalfilmtage schreiben: Lisl Ponger: Passagen

Reisebilder, pittoreske Ethno-Szenen, das Abbild echter, erlebter Exotik auf Super8 Wer kennt sie nicht, die kleinen, sorgsam beschrifteten Filmspulen – Rumänien 1984, Algerien 1990 – Relikte eines kollektiven Reisefiebers. Ganze Privatfilmarchive haben wir der touristischen Neugier zu verdanken. Einen wahren Ozean an Bildern, den die Künstlerin und Filmemacherin Lisl Ponger seit nunmehr 20 Jahren behutsam zu erkunden versucht. Found Footage, die Arbeit mit bereits existierendem Bild- und Ton- material, ist dabei eine ihrer zentralen, künstlerischen Methoden. In ihren Filmessays collagiert und zersetzt Ponger das Vorgefundene virtuos, entführt und führt ein in neue, verwirrend vielschichtige Zusammenhänge. Die Bilder und Zeiten, die bekannten wie unbekannten Orte, Stimmen und Klänge reiben, stoßen und verknoten sich. Das Klischee, die Idee einer homogenen Weltsicht, strauchelt, krümmt sich, implodiert. Nicht immer klappt das beim allerersten Versuch. Doch auch das, die Fehlschläge, spart Ponger nicht aus. Wie sonst ließen sie sich finden, die Haken und Schlingen der fremden wie der eigenen Existenz.

Zum Filmprogramm wird Lisl Ponger persönlich anwesend sein.

Zu empfehlen ist auch die noch bis 8. März laufende Ausstellung „Lasst tausend Blumen blühen“ von Lisl Ponger im Kunsthaus mehr dazu bald, wir organisieren demnächst einen gemeinsamen Besuch!

Wir freuen uns auf Donnerstag – ach so: Treffen um 18 Uhr am Eingang! Bis dahin, Katharina und Nadja

PS: Noch nicht Mitglied bei den JUNGEN FREUNDEN?  Jetzt auf www.freunde-skd.de anmelden, nur 24 Jahresbeitrag zahlen und für 2009 alle Vorteile sichern: so oft ihr wollt kostenlos die 11 Museen der Staatlichen Kunstsammlungen Dresden besuchen, am riesigen Angebot an Vorträgen, Kunstgesprächen, Sonderführungen kostenlos teilnehmen, Workshops besuchen und natürlich bei unseren JUNGE FREUNDE-Veranstaltungen und unseren exklusiven Blicken hinter die Kulissen der Museen dabei sein. Außerdem bekommt ihr Einladungen zu allen Ausstellungseröffnungen (!) und werdet per Mail über das aktuelle Geschehen informiert! Ideen, was wir unbedingt mal machen sollten, Fragen oder Anregungen? Dann schreibt uns einfach: freunde@skd.museum oder besucht unsere Gruppe „Wir sind Freunde“ bei Studi-VZ.

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Die JUNGEN FREUNDE präsentieren:

Dienstag, 14. Oktober 2008 21:46

Troubled Waters. 12 Stillleben aus der Fotosammlung Pinakothek der Moderne | Junge Freunde: Eintritt frei | Nichtmitglieder: Ausstellungseintritt 6 Euro | erm. 3,50 Euro | Gemäldegalerie Alte Meister, Theaterplatz | bis 11. Januar 2009

Vanilleeis und Rindfleischpastete frosten friedlich vor sich hin: der Blick in das Gefrierfach ist Teil der Serie „Troubled Waters” des amerikanischen Fotografen William Eggleston. Zu Gast in den Räumen der Gemäldegalerie Alte Meister, in der man klassische Stillleben z.B. aus der Zeit des Barock vortrefflich studieren kann, greift die Fotoausstellung der Galerie Neue Meister das klassische Genre auf und zeigt etwas andere „Stillleben” zeitgenössischer Fotografen:

Befremdlich ruhig und gleichzeitig merkwürdig vertraut liegt der Flur auf einem Foto Thomas Demands da – er hat den Ort 1:1 aus Papier und Pappe nachgebaut. Reale Häuserblocks in Chicago zeigt Thomas Struth in seinen Fotos; stimmungsvolle und rätselhafte Räume und Gegenstände begegnen uns bei Peter Fraser, Dan Graham oder Lidwien van de Ven. Sigmar Polke traktierte seine Negative und Abzüge mit Kaffeesud, experimentierte mit Spülmittel-entstanden sind Werken, die subjektive und ungewohnte Ansichten auf das Alltägliche, auf Gegenstände, Räume und Situationen ermöglichen und dem Stillleben überraschende Aktualität verleihen. Wer Lust hat, sich näher mit den Stillleben-Fotografien auseinanderzusetzen, ist herzlich eingeladen, an einem Seminar teilzunehmen, das Ulrich Bischoff,  Direktor der Galerie Neue Meister, anbietet: 15. und 22. Oktober,  5. und 26. November, 10.  Dezember und 7. Januar 2009, jeweils 15 Uhr in der Ausstellung.

Seminar in der Ausstellung | Anmeldung: gwendolin.kremer@skd.museum

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Exklusiv für die Jungen Freunde der SKD!

Samstag | 22. November | 14 Uhr | Junge Freunde: Eintritt frei | Nichtmitglieder: Ausstellungseintritt 3 Euro | erm. 2 Euro | Josef-Hegenbarth-Archiv | Calberlastraße 2

Künstler-Gespräch in der Ausstellung: Jana Morgenstern. Steine.

Arbeiten auf Papier

An der nördlichen Küste Rügens hat die Dresdnerin Jana Morgenstern ein ganz besonderes Motiv für sich entdeckt: Steine.  Seit 2006 lassen die rundgeschliffenen, grau-braunen Kiesel die Künstlerin nicht mehr los. Sie zeichnet ihre Konturen, schabloniert die Umrisse, mal in Zeichnungen, mal in Druckgraphiken.

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GOLDENER DRACHE – WEISSER ADLER

Dienstag, 14. Oktober 2008 12:12

Kunst im Dienste der Macht am Kaiserhof von China und am sächsisch-polnischen Hof (1644-1795). Eine Ausstellung der Staatlichen Kunst-sammlungen Dresden und des Palastmuseums Peking.

GOLDENER DRACHE – WEISSER ADLER

Das Siegel des Goldenen Drachens und der Orden des Weißen Adlers waren im 18. Jahrhundert Zeichen höchster Macht. Während das eine die Autorität und Größe des chinesischen Kaisers symbolisiert, steht das andere als Beispiel für herrschaftliche Inszenierung am sächsisch-polnischen Hof. Im historischen Vergleich der beiden kulturell unterschiedlich geprägten „Schaltzentralen der Macht“ zeigt die Ausstellung, wie höfische Repräsentation in China und Europa funktionierte und welche Rolle dabei die Künste spielten. Erstmals sind Kunstwerke aus dem chinesischen Kaiserpalast in Peking zusammen mit Objekten aus den Staatlichen Kunstsammlungen Dresden in einer gemeinsamen Ausstellung zu sehen. Der chinesische Kaiserhof, unerreichbar in der Vielfalt seiner Schätze, findet ein würdiges Pendant im sächsisch-polnischen Hof, einem Zentrum der europäischen China-Mode.

Sechs Abteilungen stellen die Themen „Repräsentation der Herrschaft“, „Festkultur“, „Hofstaat“, „Herrschaftliche Architektur“, „Hofkünste und Wissenschaften“ sowie „Politik und Diplomatie“ vor, wobei „Peking“ und „Dresden“ einander stets gegenüberstehen. Die Bandbreite der rund 400 hochkarätigen Exponate reicht vom Thronensemble und kostbaren Gewändern bis hin zu Jagdportraits, Porzellanen oder Damenschuhen. Das Residenzschloss in Dresden und das Palastmuseum in Peking bilden dabei den idealen Rahmen. Anstelle des üblichen Katalogs erscheint ein begleitendes Handbuch, das die wichtigsten Begriffe zur chinesischen und europäischen Repräsentationskunst vorstellt. Alphabetisch geordnet und von ausgewiesenen Experten knapp und informativ formuliert, reichen die Stichworte von Ahnenverehrung bis Zeremonien.

11. Oktober 2008 bis 11. Januar 2009
Residenzschloss Dresden

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Like a bridge. Die Ausstellung “troubled waters” in der Gemäldegalerie Alte Meister.

Mittwoch, 1. Oktober 2008 17:20

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Das Stillleben als Darstellung der unbelebten Natur entstand als eigenständige Bildgattung im Laufe des 16. Jahrhunderts und wird derzeit in zahlreichen Veröffentlichungen und mit Ausstellungen wie beispielsweise “Die Natur der Dinge” im Frankfurter Städel, wo Werke der Zeit von 1500-1800 versammelt waren, einer Revision unterzogen.

In der Dresdner Gemäldegalerie Alte Meister kann zur Zeit ein interessanter Zweig künstlerischer Auseinandersetzung mit den Dingen – und dem Menschen – gesehen werden: Die Ausstellung “troubled waters” präsentiert Stilllebenfotografie von 12 bedeutenden Künstlern aus der Zeit von 1967 bis in die 90er Jahre des vorigen Jahrhunderts. Schnell stellt sich heraus, dass der traditionelle Begriff des Stilllebens flexibel gehandhabt wird, spielt doch der Mensch in den ausgestellten Werke eine zentrale Rolle. Diese äußert sich einerseits in seiner unmittelbaren Präsenz im Bild bei Michael Schmidt, Dan Graham, Lindwien van de Ven und William Eggleston, dessen Serie der Ausstellung ihren Namen lieh. Andererseits spielen auch die wirklich stilllebenhaften Arbeiten mit der gewesenen Anwesenheit lebenden Personals. Gerade dieser implizite Protagonist verleiht den meisten Werken erst ihren Reiz, wie beispielsweise in Thomas Struths “South Lake Street Appartment 2″, wo eine massive Wohnmaschine einen mehr funktional als liebevoll angelegten Spielplatz überschattet. Auch die Fotografien (?) des “Alchemisten” Sigmar Polke überschreiten eine imaginäre Gattungsgrenze, indem sie auf ihrem Weg in die Abstraktion eine Reflexion über das bilderzeugende Material ermöglichen.

So changieren die ausgestellten Arbeiten zwischen Abstraktion und zum Teil porträthaftem Menschenbezug und erlauben zum einen anregende Einblicke in das Werk bekannter Fotokünstler, zum anderen aber stellt diese kleine Ausstellung durch ihre prägnante Werkauswahl die Frage nach Gattungsbestimmung und der generellen Möglichkeit der Kategorisierung von Kunst seit der zweiten Hälfte des 20. Jahrhunderts.

Zu sehen ist die Ausstellung noch bis zum 11. Januar 2009 in der Gemäldegalerie Alte Meister.

Abbildungen entnommen von: sk-dresden.de

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Neue Veranstaltungen mit den Jungen Freunden der Staatlichen Kunstsammlungen

Samstag, 6. September 2008 9:42

Freitag | 12. September | ab 20 Uhr | Eintritt 5 Euro | Kunsthalle im Lipsiusbau | Brühlsche Terrasse | Fremde Klänge: Live-Konzert mit Kung Pao mit anschließendem DJ-Set. Ein Abend in Zusammenarbeit mit Fly Fast Concepts.

Eine tschechische Band aus Prag spielt chinesischen Revival-Rock – das kann nur krachen! Und danach legt George Lindt, der Kenner der chinesischen Musikszene und Regisseur von “Beijing Bubbles”, chinesischen Rock und Pop auf. Bei dieser erstklassigen Besetzung freuen wir uns schon jetzt auf einen beschwingten, exotischen Abend mit guter Musik und netten Gesprächen im Lipsiusbau – ein Tsingtao-Bier gibt’s für jeden gratis!

Website der Gruppe Kung Pao

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Samstag | 13. September | 14 Uhr | Junge Freunde: Eintritt frei | Nichtmitglieder: Ausstellungseintritt 5 Euro | erm. 3 Euro | Kunsthalle im Lipsiusbau | Brühlsche Terrasse | Rundgang: Zeichen im Wandel der Zeit. Chinesische Tuschmalerei der Gegenwart” mit Isabel und Qin

Die zeitgenössische chinesische Tuschemalerei in ihren riesigen Formaten wirkt beeindruckend, ästhetisch – aber auch rätselhaft fremd. Zusammen mit Isabel, die an der Ausstellung mitgearbeitet hat und mit Qin, unserer chinesischen Expertin für die Kultur Chinas und Deutschlands, wollen wir die Besonderheiten und versteckten Botschaften dieser Malerei entdecken.

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Donnerstag | 18. September | 18:30 Uhr | Eintritt 5 Euro | Kunstgewerbemuseum | Schloss Pillnitz, Bergpalais | Sonderausstellung “Chinese Gardens for Living” Vortrag: Chinesische Gartenbaukunst und heutiges Bauen in China – der Architekt und Stadtplaner Albert Speer (Frankfurt a. M.) spricht über den Einfluss chinesischer Tradition auf seine Projekte für China.

Interview mit Albert Speer im Kunstmagazin Art

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Samstag | 22. November | 14 Uhr | Junge Freunde: Eintritt frei | Nichtmitglieder: Ausstellungseintritt 3 Euro | erm. 2 Euro | Josef-Hegenbarth-Archiv | Calberlastraße 2 | Künstler-Gespräch in der Ausstellung: Jana Morgenstern. Stein. Arbeiten auf Papier.

Website von Jana Morgenstern

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