Künstler schneiden Holz
Dienstag, 5. August 2008 17:38
Ein Gespräch mit Jan Brokof, Frank Lippold, Werner Wittig und Ralf Gottschlich
Donnerstag, 21. August ’08, 19 Uhr
Studiensaal des Kupferstich-Kabinetts
Residenzschloss, 3. OG. Eingang Sophienstraße.
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Mit Zustandsfolgen und seltenen Probedrucken präsentiert die aktuelle Sonderausstellung „Georg Baselitz. Druckgraphik von 1964 bis 1983″ des Dresdner Kupferstich-Kabinetts einen besonderen Einblick in das druckgraphische Werk von Georg Baselitz. Neben der Kaltnadel, der Radierung, der Aquatinta und dem Linolschnitt hat Baselitz auch mit dem Holzschnitt gearbeitet, einer Hochdrucktechnik, die er 1965 während eines Stipendiums in Florenz kennenlernte. Vor diesem Hintergrund stellt sich die Frage, welche Rolle der Holzschnitt heute im Werk anderer, auch jüngerer Künstler spielt.
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Wir laden euch ein zu einem Gespräch mit den Künstlern Jan Brokof, Frank Lippold und Werner Wittig, die sich auf ganz unterschiedliche Weise mit dem Thema Holzschnitt befassen. Sie diskutieren gemeinsam mit dem Kunsthistoriker Ralf Gottschlich vom Spendhaus Reutlingen, einem auf Holzschnitt spezialisierten Museum, über ihre Herangehensweisen an das Medium, dessen Möglichkeiten und Grenzen. Während sich Werner Wittig (*1930) auf den Holzriss konzentriert, bei dem die Darstellung nicht ins Holz geschnitten, sondern eingeritzt und – gekratzt wird, erweitert Jan Brokof (*1977) den Holzschnitt in den Bereich der Installation. Bei Frank Lippold (*1970) hingegen ist die Holzplatte nicht mehr Druckstock, sondern wird selbst zum Objekt. Diese drei verschiedenen Positionen, die nicht nur im Gespräch, sondern auch anhand von Originalen vorgestellt werden, versprechen einen neuen Blick auf eines der ältesten graphischen Verfahren.
Wir sehen uns! – Eure Jungen Freunde der Staatlichen Kunstsammlungen
Weitere Informationen unter skd-dresden.de
Thema: Ausstellungen, Die jungen Freunde der Staatlichen Kunstsammlungen Dresden, Veranstaltungstipps | Kommentare (0) | Autor: admin

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600 Fotografien von 250 Fotografen – um es ‘salopp’ auszudrücken: Sind eine Menge Holz um ein simples Verständnis für ein Milliardenvolk zu entwickeln, das vielschichtiger nicht sein könnte. Eine Fotografieausstellung zwischen ‘High Society’ und schreiender Armut, Anachronismen in jeder Lebenslage und dokumentarischen Glanzleistungen.
