Samstag, 15. August 2009 13:20
(Außer kin.OSTRALE alle Veranstaltungen im OSTRALE-Zentrum, Ostragehege, Messering 8 )
MITTWOCH, 02. September 2009
Kin.Ostrale
Wann?: 20 Uhr | Wo?: Programmkino Ost
Rong Xiang 8:34
von Caspar Stracke (D/USA)
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Einmal Hunne immer Hunne 51:00
Von Jozsef Szolnoki (HUN)
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Muto 7:30
von BLU (IT)
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RAUCHZEICHEN 35:00
Von Lothar Sprenger und Reinhard Sandner (D)
(Detailliertes Programm kin.OSTRALE am Ende)
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FREITAG, 04. September 2009
Tonlast
Arend Zwicker
Wann?: 16 Uhr, 18 Uhr, 20 Uhr | Wo?: Open Air
Konzert
TONLAST ist ein Projekt alternativer Musiker in einem eigenen, autonomen Multimedia-Truck.
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Nebel-Leben
Marcel Lehmann
Physical-Dance-Theater
Wann?: 20 Uhr | Wo:? VA1
Tanz
emotional und physisch anstrengendes Tanztheater, unerwartet roh, leidenschaftlich und auch humorvoll. Komponisten und Schriftsteller runden die Choreographien ab.
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Der Warst
Simon Schäfer
Wann?: ab 20 Uhr| Wo?: Lauftheater
Audio-Visuelle-Performance
Der Umbau von musikalischen Verwendungen modifizierten elektronischen Instrumenten, Effektgeräten und Kinderspiel-zeugen ermöglicht weitreichende, semi-chaotische Eingriffe in erzeugte Signale und bietet ein breites Spektrum an musikalischer Verwendung.
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Stillleben Herr mit Kätzchen
Martin Sommer
Wann?: 21 Uhr | Wo?: Open Air
Theater
Ein Poet zurückgezogen in seine Bücherwelten auf der Suche nach dem kreativen Prozeß, sucht, erzählt, spricht, philosophiert mit sich mit dir?? Tanzt zwischen Bühne und Publikum, solistische Glanzleistung.
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du haszt basz ?
ARTISAR
Von Detlef Schweiger und Eric Heyde
Wann?: 22 Uhr | Wo?: Performanceraum
Konzert
Bass Borderline SynDrones
ARTISAR zelebrieren die ambivalente Wirkung und Wahrnehmung tieffrequenter
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Tarentatec
Band Konzert
Wann?: 23 Uhr | Wo?: Open Air
T R A N S P A R E N T E M O T I O N A L O R G A N I C N O I S E M I N U S R O C K
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Ave Bach
Michael Petermann
Wann?: 20 Uhr, 22 Uhr, 24 Uhr | Wo?: Lüftungsraum
Konzertinstallation
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ZEBRA Award Siegerfilme
Wann?: 20 – 24 Uhr | Wo?: Zebraraum
Gedichtverfilmung
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tanzbar
Wann?: ab 23 Uhr | Wo?: Foyer
DJ Spunky & DJ Tiny
House/ Disco
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SAMSTAG, 05.September 2009
Der Warst
Simon Schäfer
Wann?: ab 14 Uhr| Wo?: Lauftheater
Audio-Visuelle Performance
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Schlaglicht
Iris Sputh & Michael Vorfeld
Wann?: 20 Uhr | Wo?: VA1
Licht-Klang-Performance
Geheimnisvoll wird ein Spalt geöffnet zum Laboratorium: Im Farbrausch der Lichter werden Schlaglichter an Wände geworfen.
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Ave Bach
Michael Petermann
Wann?: 20 Uhr, 22 Uhr, 24 Uhr | Wo?: Lüftungsraum
Konzertinstallation
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ZEBRA Award Siegerfilme
Wann?: 20 – 24 Uhr| Wo?: Zebraraum
Gedichtverfilmung
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DuoDezim
Diethard Krause und
Stefan Jaenicke
Wann?: 21 Uhr | Wo?: Performanceraum
Konzert mit Cello und Gitarre
Zwei Musiker – zehn Saiten. Musik, deren Stil sie als “Kammer-Weltmusik” bezeichnen.
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Nebel-Leben
Marcel Lehmann
Physical-Dance-Theater
Wann?: 22 Uhr | Wo?: VA1
Tanz
emotional und physisch anstrengendes Tanztheater, unerwartet roh, leidenschaftlich und auch humorvoll. Komponisten und Schriftsteller runden die Choreographien ab.
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Gualaceo
Wann?: 23 Uhr | Wo?: Zeppelinraum
Konzert
Faszination im Geiste einer Welt – Musik, die zum Tanzen und Lauschen bedingungslos verführt. Leidenschaft, Rhythmus und Melancholie wirken suggestiv und unmittelbar.
tanzbar
Wann?: ab 24 Uhr
High:Finesse
Fusion Jungle, Drum’n’Bass
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SONNTAG. 06. September
Konzert zum Frühstückssalon
Wann?: 11 Uhr
Wo?: Foyer
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ZEBRA Award Siegerfilme
Wann?: 11 – 20 Uhr
Wo?: Zebraraum
Gedichtverfilmung
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Der Warst
Simon Schäfer
Wann?: ab 12 Uhr
Wo?: Lauftheater
Audio-Visuelle-Performance
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Lapanchina
Rolf Dennemann artscenico
Wann?: 14 Uhr, 16 Uhr, 18 Uhr
Wo?: Open Air
Tanzperformance
Der Genuss des “Rumhängens” kann auch zur süßen Qual werden, von der man sich schwer lossagen kann. Unbemerkt vergeht die Zeit und man sagt sich: ” I hang around for another round”.
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Ave Bach
Michael Petermann
Wann?: 14 Uhr, 16 Uhr, 18 Uhr
Wo?: Lüftungsraum
Konzertinstallation
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Rob Sweere
Performance
Wann?: 16 Uhr
Wo?: Open Air
Silent Sky
Fotoprojekt mit hundert freiwilligen Fotomodels
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Die Rose Jenseits der Straße
Rainer König und Katja Langnäse
Wann?: 18 Uhr
Wo?: VA1
Pantomime-Vorstellung
Ein Märchen unter der Regie von Tom Quaas
Leidenschaft, Rhythmus und Melancholie wirken suggestiv und unmittelbar.
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KIN.ostrale
Mittwoch, 02. September 2009
20 Uhr
Programmkino Ost
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Rong Xiang
Regie: Caspar Stracke
Deutschland 2008 / 08:34 / Sprachfassung: keine Dialoge / Untertitel: en, mandarin
RONG XIANG ist eine Arbeit über Le Corbusiers Kapelle Notre Dame Du Hautin in Ronchamp, Frankreich, und seine originalgetreue Replik in Zhengzhou in der Provinz Henan in Ostchina. Die Ronchamp Replik in Zhengzhou wurde zu einer Legende, war jedoch nur kurzlebig: 1994 errichtet, wurde sie in 2006 nach einem dreijährigen Disput mit der „Fondation Le Corbusier” zerstört.
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Einmal Hunne immer Hunne Dokumentation/ 2009 / 51:00
Regie und Buch: József Szolnoki, in Kooperation mit Katharina Roters
Musik: Franziska Windisch
Animation: Pauline Flory
Eine Produktion der Kunsthochschule für Medien Köln
Was ist das Hunnen-Virus? Wer sind die Hobby-Hunnen, und was wollen sie von uns? Eine skurrile Forschungsreise auf den Spuren von Hunnenkönig Attila, seinen Getreuen und seinen Nachfolgern. Beobachtungen und Begegnungen zwischen Budapester Kultstätten und Kölner Karneval – manchmal aberwitzig, manchmal schaurig, in jedem Fall aber erstaunlich.
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Muto 7:30
Animation und Schnitt von Blu
Music von Andrea Martignoni
Produziert von Mercurio Film
MUTO – eine vieldeutige Animation, gemalt auf öffentlichen Wänden
realisiert in Buenos Aires und Baden
Gewinner “Goldener Reiter” Filmfest Dresden 2009
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RAUCHZEICHEN 35:00
Regie: Lothar Sprenger zusammen mit dem Maler Reinhard Sandner
Darsteller:
Junge – Franz Harprecht | Fee – Anja Epperlein | Arbeiterdenkmal – Holger Fuchs | Musik: Last Delay, Tina Maxim, Sabine Harprecht, Sardh, Wolfgang A. Mozart
Die Filmaufnahmen entstanden in der Zeit von 1994 – 1998 im Lausitzer Braunkohlerevier.
Der Film wurde durch das Sächsische Staatsministerium für Wissenschaft und Kunst gefördert.
“Rauchzeichen” ist eine poetische Filmreise durch eine Landschaft, die noch lebhafte Spuren des Braunkohleabbaus trägt. Es ist auch eine Erkundung von Sinnlichkeit und Würde alter Gemäuer. Gedreht haben ihn zwei bildende Künstler: der Maler Reinhard Sandner und der Fotograf Lothar Sprenger. Ihre gemeinsame Vorliebe für ausgedehnte Spaziergänge um Lauchhammer und ihre Einsichten über die Geschwindigkeit der Wandlungen brachten sie auf die Filmidee. Wortlos und bildgewaltig erzählen Sandner und Sprenger von Menschen, verwehtem Ruß und einer Landschaft, die es so nicht mehr gibt. Der Film entstand zwischen 1994 und 1997. Als er geschnitten wurde, begann man mit den Einebnungen und Sprengungen.”
Quelle: PLUSZ, 46/98 (Kulturbeilage der Sächsischen Zeitung)
Der Film ist Dokument, Zeitzeichen vergangener Tage. Die Landschaft und die Gebäude gibt es so nicht mehr. “Rauchzeichen” ist ein Dokumentarfilm der besonderen Art, ein künstlerischer Akt der Erinnerung an die Lausitzer Braunkohlengebiete, die grausig, schöne Landschaft des Tagebaus.
Zwei Künstler haben den Streifen gedreht, der Maler Reinhard Sander und der Fotograf Lothar Sprenger. Ihnen ist ein verdichteter, poetischer kleiner Film gelungen, der in seiner Bildsprache kein wirkliches Wort benötigt, keine Erklärungen und damit keine direkte Handlung. Kein einfacher Film also, aber ein bezwingender, was die Bilderwelt und damit die Sicht auf die Dinge von den Machern betrifft. …
… Das Ganze hat viel von einem filmischen Gedicht, von einem geschlossenen Kunstwerk, das beim Betrachter Wehmut und Erstaunen gleichermaßen hervorrief. Wehmut, weil die Morbidität der Gebäude in ihrer Einsamkeit fast würdevoll wirkte, ihr Sterben und Verfallen regelrecht berührte. Ein kleiner Junge, als Ritter bewaffnet, ergründet diese geheimnisvolle, unheimliche Welt verlassener Werkhallen und Landschaften. Das ist der einzige Handlungsfaden des Ganzen. Rockige Klänge und meditative Musik begleiten ihn auf dieser Reise, die in kurze Etappen gegliedert ist und solche Namen wie “Stahlsonate, Feuerglut und Korinther 13″ trägt. Manche Filmsequenzen erinnern an Tarkowskis “Stalker”, andere zeigen eine poetische Bilderwelt, eine Abfolge stiller, schöner Zustände, die der kleine Junge ebenso entdeckt wie der Betrachter. Da sind die hohen Fenster einer Fabrikhalle, die sich zum Altar wandeln, und das Licht straht die Magie von Kirchenräumen aus. Überhaupt lebt der Streifen sehr von seinen Licht-Bildern, vom sensiblen Umgang mit Licht und Schatten. Hier ist der Fotograf unverkennbar, und im Bau der Aufnahmen der Maler ebenso. So ist “Rauchzeichen” mehr der Versuch einer neuen Ausdrucksmöglichkeit zweier Künstler, mit ihren Mitteln das Medium Film für sich zu entdecken und zu gestalten, als ein Dokumentarfilm im klassischen Sinne. Sandner und Sprenger ist es gelungen, in einer ganz eigenen und konzentrierten Handschrift Sichtweisen auf Vergangenes zu transportieren mit dem Zauber poetischer Wehmut. …
Quelle: Sabine Aurich-Rogge, Dresdner Neuesten Nachrichten, 21.11.1998.