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Denkmal und Stadt. Bewahren – Vermitteln – Entwickeln. Fünf Jahre Masterstudiengang Denkmalpflege und Stadtentwicklung

Donnerstag, 30. Oktober 2008 15:35

An der TU Dresden ist vor fünf Jahren der Masterstudiengang Denkmalpflege und Stadtentwicklung eingerichtet worden. Er macht die Absolventen unterschiedlicher Fachrichtungen in einem Aufbaustudiengang mit der komplexen Wechselwirkung von Denkmalpflege und Stadtentwicklung vertraut. Vor dem Hintergrund des demografischen Wandels lernen die Studierenden vielfältige Entwicklungsperspektiven der Stadt kennen. Gleichzeitig bereiten wir sie auf ein breites Spektrum beruflicher Wirkungsmöglichkeiten vor.

Wir nehmen das fünfjährige Bestehen des Studiengangs zum Anlass für eine Festveranstaltung, die auf diese Schwerpunktsetzungen in Vorträgen und Gesprächen Bezug nimmt und Interessenten sowie Freunden und Förderern Gelegenheit gibt, unsere Absolventen und deren beruflichen Werdegang näher kennen zu lernen.

Wir würden uns außerordentlich freuen, wenn Sie Zeit und Interesse hätten, an unserer Veranstaltung teilzunehmen und freuen uns auf Ihre Rückmeldung.

Festveranstaltung

Termin: Freitag, 28. November 2008

Ort: Landesamt für Denkmalpflege Sachsen, Schlossplatz 1, 01067 Dresden

Beginn: 11:00 Uhr

Programm:

Begrüßung

Dr. Eva-Maria Stange
Sächsische Staatsministerin für Wissenschaft und Kunst (angefragt)

Prof. Dr.-Ing. Rosemarie Pohlack
Sächsische Landeskonservatorin

Prof. Hermann Kokenge
Rektor der TU Dresden

Prof. Dr. Dr.-Ing. E.h. Gottfried Kiesow
Vorsitzender des Vorstands der Deutschen Stiftung Denkmalschutz

Einführung

Dr. Ingrid Scheurmann und Prof. Dr.-Ing. Jürg Sulzer

Professur für Denkmalkunde und angewandte Bauforschung / Stiftungsprofessur Stadtumbau und Stadtforschung und Görlitz Kompetenzzentrum Revitalisierender Städtebau

Vorträge

Prof. Dr. Dr. hc. Hans Joachim Meyer, Berlin

Sächsischer Staatsminister für Wissenschaft und Kunst a.D.
“Braucht die Moderne keine Vergangenheit?”

— Imbiss  (ca. 13 Uhr) —

Prof. Dr. Werner Sewing, Berlin / Karlsruhe

“Mythos als Leitbild: Die europäische Stadt”

Studium und Studierende

Dr. Susanne Jaeger und Dr. Lars Scharnholz

Professur für Denkmalkunde und angewandte Bauforschung

M.Sc. Dominique Fliegler M.A.

Dipl.-Ing. Jasmin Castro-Frenzl M.Sc.

Dipl.-Ing. Gregor Herberholz M.Sc.

Im Anschluss laden wir zu einem kleinen Empfang und zur Besichtigung der Ausstellung Denkmal und Stadt. Bewahren – Vermitteln – Entwickeln.

Um Antwort wird gebeten bis zum 20. November 2008!

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Kontakt: Masterstudiengang Denkmalpflege und Stadtentwicklung

Sekretariat: Frau Peggy Torau / Email: peggy.torau@tu-dresden.de / Telefon: 0351-463 39500

Technische Universität Dresden / Professur für Denkmalkunde und angewandte Bauforschung / 01062 Dresden

www.masterstudiengang-denkmalpflege.de

Infobroschüre zum Studiengang (.pdf)

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Ausstellung „Neue Pastelle und Zeichnungen von Andreas Meyertöns“

Montag, 22. September 2008 14:13

Neue Pastelle und Zeichnungen des Dresdner Künstlers Andreas Meyertöns, die in den letzten Jahren entstanden sind, zeigt eine Ausstellung der Abteilung Denkmalschutz im Kulturrathaus.

Idyllische Motive aus den historischen Dorfkernen im Dresdner Süden, aber auch Szenen aus der Natur und verträumte ländliche Details werden bis zum 24.10.2008 gezeigt.

Die Ausstellung im 3.OG des Kulturrathauses, Königstr. 15, 01097 Dresden, ist montags und freitags von 8:00 bis 15:00 Uhr und dienstags und donnerstags von 8:00 bis 18:00 Uhr zu besichtigen, der Eintritt ist frei.

Weitere Informationen unter dresden.de

und bilder-aus-dresden.de

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Neue Veranstaltungen mit den Jungen Freunden der Staatlichen Kunstsammlungen

Samstag, 6. September 2008 9:42

Freitag | 12. September | ab 20 Uhr | Eintritt 5 Euro | Kunsthalle im Lipsiusbau | Brühlsche Terrasse | Fremde Klänge: Live-Konzert mit Kung Pao mit anschließendem DJ-Set. Ein Abend in Zusammenarbeit mit Fly Fast Concepts.

Eine tschechische Band aus Prag spielt chinesischen Revival-Rock – das kann nur krachen! Und danach legt George Lindt, der Kenner der chinesischen Musikszene und Regisseur von “Beijing Bubbles”, chinesischen Rock und Pop auf. Bei dieser erstklassigen Besetzung freuen wir uns schon jetzt auf einen beschwingten, exotischen Abend mit guter Musik und netten Gesprächen im Lipsiusbau – ein Tsingtao-Bier gibt’s für jeden gratis!

Website der Gruppe Kung Pao

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Samstag | 13. September | 14 Uhr | Junge Freunde: Eintritt frei | Nichtmitglieder: Ausstellungseintritt 5 Euro | erm. 3 Euro | Kunsthalle im Lipsiusbau | Brühlsche Terrasse | Rundgang: Zeichen im Wandel der Zeit. Chinesische Tuschmalerei der Gegenwart” mit Isabel und Qin

Die zeitgenössische chinesische Tuschemalerei in ihren riesigen Formaten wirkt beeindruckend, ästhetisch – aber auch rätselhaft fremd. Zusammen mit Isabel, die an der Ausstellung mitgearbeitet hat und mit Qin, unserer chinesischen Expertin für die Kultur Chinas und Deutschlands, wollen wir die Besonderheiten und versteckten Botschaften dieser Malerei entdecken.

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Donnerstag | 18. September | 18:30 Uhr | Eintritt 5 Euro | Kunstgewerbemuseum | Schloss Pillnitz, Bergpalais | Sonderausstellung “Chinese Gardens for Living” Vortrag: Chinesische Gartenbaukunst und heutiges Bauen in China – der Architekt und Stadtplaner Albert Speer (Frankfurt a. M.) spricht über den Einfluss chinesischer Tradition auf seine Projekte für China.

Interview mit Albert Speer im Kunstmagazin Art

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Samstag | 22. November | 14 Uhr | Junge Freunde: Eintritt frei | Nichtmitglieder: Ausstellungseintritt 3 Euro | erm. 2 Euro | Josef-Hegenbarth-Archiv | Calberlastraße 2 | Künstler-Gespräch in der Ausstellung: Jana Morgenstern. Stein. Arbeiten auf Papier.

Website von Jana Morgenstern

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Künstler schneiden Holz

Dienstag, 5. August 2008 17:38

Werner Wittig; Wechselndes Wetter II; 1994/96; Holzriss geschnittenEin Gespräch mit Jan Brokof, Frank Lippold, Werner Wittig und Ralf Gottschlich

Donnerstag, 21. August ’08, 19 Uhr
Studiensaal des Kupferstich-Kabinetts
Residenzschloss, 3. OG. Eingang Sophienstraße.

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Mit Zustandsfolgen und seltenen Probedrucken präsentiert die aktuelle Sonderausstellung „Georg Baselitz. Druckgraphik von 1964 bis 1983″ des Dresdner Kupferstich-Kabinetts einen besonderen Einblick in das druckgraphische Werk von Georg Baselitz. Neben der Kaltnadel, der Radierung, der Aquatinta und dem Linolschnitt hat Baselitz auch mit dem Holzschnitt gearbeitet, einer Hochdrucktechnik, die er 1965 während eines Stipendiums in Florenz kennenlernte. Vor diesem Hintergrund stellt sich die Frage, welche Rolle der Holzschnitt heute im Werk anderer, auch jüngerer Künstler spielt.

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Wir laden euch ein zu einem Gespräch mit den Künstlern Jan Brokof, Frank Lippold und Werner Wittig, die sich auf ganz unterschiedliche Weise mit dem Thema Holzschnitt befassen. Sie diskutieren gemeinsam mit dem Kunsthistoriker Ralf Gottschlich vom Spendhaus Reutlingen, einem auf Holzschnitt spezialisierten Museum, über ihre Herangehensweisen an das Medium, dessen Möglichkeiten und Grenzen. Während sich Werner Wittig (*1930) auf den Holzriss konzentriert, bei dem die Darstellung nicht ins Holz geschnitten, sondern eingeritzt und – gekratzt wird, erweitert Jan Brokof (*1977) den Holzschnitt in den Bereich der Installation. Bei Frank Lippold (*1970) hingegen ist die Holzplatte nicht mehr Druckstock, sondern wird selbst zum Objekt. Diese drei verschiedenen Positionen, die nicht nur im Gespräch, sondern auch anhand von Originalen vorgestellt werden, versprechen einen neuen Blick auf eines der ältesten graphischen Verfahren.

Wir sehen uns! – Eure Jungen Freunde der Staatlichen Kunstsammlungen

Weitere Informationen unter skd-dresden.de

Einladung

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Studi-Forum für Kunstgeschichte

Samstag, 26. Juli 2008 12:36

Die Studentische Zeitschrift artefakt lädt im Studentischen Forum für Kunstgeschichte zum Lesen und Diskutieren ein. Neben dem Austausch über das Studium der Kunstgeschichte, darf sich über den Kunstbetrieb, Kunst in den Medien oder ganz allgemein über die Quasselleitung unterhalten werden.
Unter der Rubrik Studium können Fragen gestellt, oder Antworten gegeben werden: Wie studieren? Was gibt es Neues zum Thema Studiengebühren oder in der Hochschullandschaft? Was passiert an den einzelnen Instituten? Mit der Rubrik Kunst und Kunstgeschichte wird die Diskussion ausgeweitet auf den Kunstbetrieb: Tipps zu laufenden Ausstellungen, Veranstaltungen, interessanten Links, Büchern, TV- und Radiobeiträgen sollen unter den Studenten ausgetauscht werden.

www.artefakt-sz.net

www.forum.artefakt-sz.net

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Ausstellungseröffnungen: 27. Juni 2008 – Zeichen im Wandel der Zeit und Gardens for Living: Illusion into Reality

Donnerstag, 26. Juni 2008 16:53

Im Rahmen des Themenjahres China in Dresden in China findet ab dem 27. Juni 2008 eine weitere Ausstellung in der Kunsthalle des Lipsiusbaus ihr zeitweiliges Heim. – Zeichen im Wandel der Zeit – Chinesische Tuschemalerei der Gegenwart. Am Samstag dem 28. Juni 2008 erhält man als Besucher die Möglichkeit eine ganztägige Vortragsreihe von Kuratoren und Künstlern der Ausstellung, moderiert von Dr. Adele Schlombs, Direktorin des Ostasiatischen Museum in Köln, mitzuerleben.

Ebenfalls eröffnet am 27. Juni, um 19:00 Uhr die Ausstellung – Chinese Gardens for Living: Illusion into Reality – in den Räumlichkeiten des Wasserpalais im Schloss Pillnitz. Wer beide Eröffnungen miterleben möchte, kann um 18:00 Uhr vom Georg-Treu-Platz, hinter dem Lipsiusbau mit Shuttlebussen den Weg nach Pillnitz antreten. Dies erfordert jedoch eine vorherige Anmeldung.

Zeichen im Wandel der Zeit:

27. Juni um 16:30Uhr

Kunsthalle im Lipsiusbau, Brühlsche Terrasse

Es sprechen

Prof. Dr. Martin Roth

Generaldirektor der Staatlichen Kunstsammlungen Dresden

Fan Di’ian

Direktor des National Art Museum of China, Peking; Kurator der Ausstellung

Mit einer Tuschekünstlerin Zhang Jianjun

Chinese Gardens for Living:

27. Juni um 18:00 Uhr

Schloss Pillnitz, Wasserpalais

Es sprechen

Prof. Dr. Martin Roth

Generaldirektor der Staatlichen Kunstsammlungen Dresden

Fan Di’ian

Direktor des National Art Museum of China, Peking; Kurator der Ausstellung

Prof. Dr. Erika Schmidt

Technische Universität Dresden Institut für Landschaftsarchitektur

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Bernhard Fellmann – Zeichnungen und Aquarelle

Dienstag, 24. Juni 2008 9:45

Von der Michelangelostraße über die Räcknitzhöhe, hin zur Bürgerwiese beim Großen Garten, zurück zum Wasaplatz, über Strehlen nach Gruna, hinunter zur Elbe und über die Neustadt direkt weiter zum Blauen Wunder – dies sind nur einige Stationen, die man erleben kann, wenn man die Ausstellung „Bernhard Fellmann – Zeichnungen und Aquarelle“ im Dresdner Kulturrathauses besucht.

Der 1904 in Breslau geborene Architekt lebte seit 1928 in Dresden. In den Jahren seines Ruhestandes – 1976 bis ’84 – hielt er das wiedererwachte Dresden in zahlreichen Aquarellen und Zeichnungen fest. Mit seinem Personalstil, der Schärfe mit Unschärfe und Abstraktion mit Detailtreue kombiniert, zeigen Fellmanns Werke ein urbanes Gesamtportrait, dass durch verschiedenste, anekdotische Szenerien ein lebendiges Dresden wiedergibt.

In erzählenden Blicken aus dem Fenster seiner Wohnung in Zschertnitz, geben die Bilder einen dokumentarischen Einblick in Dresdens Baugeschichte in der DDR. So wird manch jüngerer Betrachter vor den Bildern eine visuelle Zeitreise in die 1980er Jahre erleben und bewundernd feststellen, dass sich in den letzten 25 Jahren einiges verändert hat. Auch das ein oder andere Lächeln wird sich nicht verhindern lassen, denn Fellmann staffierte seine Stadtansichten mit zahlreichen, amüsanten Nebendarstellern aus. So winkt dem Betrachter ein Schornsteinfeger vom Dach eines Hauses in der Priesnitzstraße und ein Brautpaar lächelt aus einem Dresdner Motel verliebt.

Fazit: Dies ist nicht nur eine Ausstellung, sondern viel mehr ein Stadtrundgang, der in den 1970er und 1980er Jahren auf die Leinwand gebannt wurde, zwischen Dokumentation und Romantik.

Weitere Einblicke:

13.05.2008 – 11.07.2008; Amt für Kultur und Denkmalschutz, Foyer 3. Etage im Kulturrathaus, Königstr. 15; Mo. bis Do. 8:00 – 17:00 Uhr, Fr. 8:00 – 15:00 Uhr
Der Eintritt ist frei.
Der Zugang ist barrierefrei möglich (Aufzug).

Eine Ausstellung der Abteilung Denkmalschutz im Amt für Kultur und Denkmalschutz.

www.dresden.de

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STEPS of TIME – Zeitgenössische Kunst aus Aserbaidschan, 13.06. – 20.07.2008

Donnerstag, 12. Juni 2008 18:02

Im Rahmen des Kulturprogramms des Jahres von Aserbaidschan in Deutschland 2008 zeigen die Staatlichen Kunstsammlungen Dresden eine Ausstellung, die einen kleinen Einblick in die aserbaidschanische Kunst von der Sowjetzeit bis zur Gegenwart vermitteln möchte.

»Steps of Time« führt in drei kleinen Kapiteln verschiedene inhaltliche und formale Aspekte künstlerischen Schaffens zusammen. Am Beginn steht die Malerei, die in einigen Bildern der älteren Künstlergeneration exemplarisch vorgestellt wird. Unter der sowjetischen Herrschaft entwickelte sich trotz kultureller Repression eine Malerei mit landestypischen Merkmalen. In ihr vereinen sich die farbenfrohe Ornamentik der in Aserbaidschan traditionell bedeutenden Teppichkunst und Elemente der mittelalterlichen Miniaturmalerei mit neoabstrakten und neoexpressiven Strömungen in der internationalen Kunst der 1960er bis 1980er Jahre. Für das Projekt »UdSSR-Remix« haben einige Künstler ihre zwiespältigen Erinnerungen an die Sowjetunion zum Gegenstand einer künstlerischen Analyse gemacht.

Die sichtbaren und unsichtbaren Hinterlassenschaften des Sowjetregimes geben Hinweise auf persönliche Schicksale und kollektive Erfahrungen, die bis heute nachwirken. Schließlich richtet sich der Fokus auf die junge Kunstszene, die ganz selbstverständlich im internationalen Kontext agiert. Viele der aktuellen Arbeiten kreisen um Fragen der nationalen Identität und Tradition und verweisen auf die radikalen ökonomischen und gesellschaftlichen Umwälzungen im Zuge des politischen Wandels seit der Unabhängigkeit Aserbaidschans. Doch verhandelt werden nicht nur lokale oder regionale Spannungsfelder, sondern auch interkulturelle Erfahrungen, die für die jungen Künstler in Baku ebenso relevant sind wie in Moskau, London oder Berlin.

Öffnungszeiten: täglich 10–18 Uhr,
dienstags geschlossen

Besuchereingang: Residenzschloss,
Sophienstraße, 2. Obergeschoss

Eintritt: 3 EUR, ermäßigt 2 EUR,
Gruppen (ab 10 Personen) 2,50 EUR p.P.

Information und
Anmeldung von Führungen:

Tel. +49-(0)351-49 14 20 00
Fax +49-(0)351-49 14 20 01
besucherservice@skd-dresden.de
www.skd-dresden.de
Zur Ausstellung erscheint ein Katalog.

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Ein gerechter Platz für Friedrich August den Gerechten

Samstag, 7. Juni 2008 14:38

Der erste König Sachsens, Friedrich August der Gerechte, hat seine letzte Reise angetreten. Seit dem 29. Mai hat die Bronzeplastik von dem Bildhauer Ernst Rietschel einen neuen Standort zwischen der Hofkirche und der Freitreppe zur Brühlschen Terrasse.

Nachdem das Monument seit 1843 zunächst im Zwingerhof errichtet wurde, musste es wegen der 1924 begonnen Restauration des Zwingers einige Standortwechsel über sich ergehen lassen. 1929 probeweise vor dem Mittelrisalit der Gemäldegalerie postiert, beschloss man 1930 seine Versetzung vor das Japanische Palais. Erst zur Ehrung Rietschels an seinem 200. Geburtstag vor vier Jahren rückte die Plastik, die neben dem Japanischen Palais an einem „unauffälligen und seines Wertes unwürdigen Ort“ gestanden habe, so Prof. Dr. Ingo Zimmermann, Präsident der Sächsischen Akademie der Künste, wieder in den Blickwinkel der Dresdner Kunstkreise. „Die Beseitigung des Reiterdenkmals für König Albert im Jahre 1952 und die Zerstörung 1956 ermöglichte auf dem leeren Schlossplatz vor dem Ständehaus eine angemessene Aufstellung“, sagt der Architekt Klaus F. W. Tempel. Dort ist die nachdenklich thronende Statue des Königs nach monatelanger Restauration nun wieder zu bestaunen. (…)

Mehr zur Statue des ersten Königs von Sachsen erfahren Sie im Report auf kunstgeschichten-dresden.de

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„Die Farbe der Worte – Dresden elbabwärts“

Samstag, 7. Juni 2008 12:59

Mit der Veranstaltungsreihe „Die Farbe der Worte“ in der Kunstbibliothek Dresden wurde am Donnerstag die zweite Ausstellung dieser Art eröffnet. Unter dem Motto „Dresden elbabwärts“ stellt der Künstler Wolfgang Korn seine Werke mit einem ganz eigenem Blick auf die Stadt an der Elbe aus.

Mit einer literarischen Begleitung des Schriftstellers Michael G. Fritz wurde dieser Eröffnungsabend eingeleitet. Die bewusste Verbindung von Literatur und Kunst war besonders für die Kunstbibliothek wichtig, da somit der Zusammenhang zwischen diesen beiden kreativen geisteswissenschaftlichen Disziplinen mehr in den Vordergrund gerückt wird. So begleiteten zwei Auszüge aus Michael G. Fritz’ Werken das Gespräch mit dem Künstler.

Wolfgang Korn hat sich nach einem Studium an der Hochschule für Bildende Künste in Dresden durch Bilder einen Namen gemacht, die mittels der Drucktechnik Monotypie entstanden sind. Bei diesem Verfahren wird auf Glas-, Acryl- oder Metallplatten gemalt und anschließend direkt auf das Papier gedruckt. Daher lässt die Monotypie nur einen vollständigen Abdruck zu. Aus diesem Grund sind solche Drucke auch sehr selten zu finden, was eine zusätzliche Besonderheit der Ausstellung darstellt.

Obwohl der Ort der Kunstbibliothek „nicht für Ausstellungen geeignet ist“, so Korn, lädt die vergeistigte Atmosphäre der Räume zwischen hohen Bücherregalen erst recht zu einer ausgiebigen Vertiefung in die „Architekturporträts“ des Künstlers ein.

Zu sehen sind die Arbeiten noch bis Ende August. Dann soll die Reihe „Farbe der Worte“ mit einem weiteren Dresdner Künstler fortgesetzt werden.

Eintritt frei.

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